Artland Dragons 12 Tests und viel Training in 7 Wochen

20.07.2009, 22:00 Uhr

Ganz gezielt geht Thorsten Leibenath die Vorbereitung der Artland Dragons auf deren siebte Saison in der Basketball-Bundesliga an. Innerhalb von sieben Wochen mit reichlich Training und einem Trainingslager stehen zwölf Testspiele an, denn die Saison startet am 9. Oktober mit vier Doppelpacks an den ersten vier Wochenenden.

„Das ist normal“, sagt der Coach zum Programm und zur Einstimmung auf einen Start, der knüppelhart und außergewöhnlich ist. Die Fakten:

Spielplan: Zum Auftakt am 9. Oktober kommt Göttingen als Sensationsteam der Vorsaison am 9., am 11. Oktober geht es zu Vizemeister Bonn. Es folgen die Doppelpacks in Ludwigsburg (16.) und gegen den Mitteldeutschen BC (18.10.), in Braunschweig (23.) und gegen Bamberg (25.10.) sowie in Paderborn (30.10.) und gegen Hagen (1.11.). Titelfavorit Alba Berlin kommt am 28./29. November ins Artland. Meister Oldenburg erwartet die Dragons am 5./6. Dezember.

Trainingsstart: 17. August in Quakenbrück, wo die Spieler am 13. eintreffen, sich einrichten und am 14. medizinisch untersucht sowie getestet werden.

Trainingslager: Nach einem Jahr in Den Helder, wo allein die Distanz zur Halle und das Fehlen des Parkettbodens nicht gut waren, geht es wieder nach Rotenburg nahe Kassel (19. bis 25.8.).

Testspiele: Elf bis zwölf sind vorgesehen, einige ohne Öffentlichkeit, einige im Artland auch gegen den belgischen Vizemeister, Turniere in Bad Neuenahr und Bamberg inklusive.

Personal: Aus den USA, wo er sieben Tage die NBA-Camps sowie Camps europäischer Agenten besuchte, brachte Leibenath keinen weiteren Spieler mit, weil er sein Team vorher zusammengestellt hatte, also sich nur informierte. Aus den in Konkurs gegangenen Köln 99ers kamen Talente wie Pleiß und Schwethelm infrage, doch die Dragons entschieden sich frühzeitig für Routiniers wie Hartenstein und Segelke und wollen jetzt nicht „nachlegen“. Zum einen, weil sie Talenten nicht genug notwendige Spielzeit versprechen können, andererseits ihren verpflichteten Spielern deren Rollen aufgezeigt haben und somit keinen Wortbruch wollen.