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Niederlage bei Islers Einstand Dragons verlieren nach schwacher zweiter Hälfte gegen Trier

Misslungener Einstand: Tuna Isler verlor sein erstes Spiel als Headcoach der Artland Dragons gegen Trier. Foto: Rolf KamperMisslungener Einstand: Tuna Isler verlor sein erstes Spiel als Headcoach der Artland Dragons gegen Trier. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Die Artland Dragons haben in der ProA ihre neunte Saisonniederlage kassiert. Gegen die Römerstrom Gladiatiors Trier verloren die Quakenbrücker Basketballer mit 62:70 (39:38) und verdarben ihrem Trainer Tuna Isler damit den Einstand.

1. Viertel: Ins erste Spiel nach dem Trainerwechsel starteten die Dragons mit Pierre Bland, Chase Griffin, Malik Dunbar, Paul Albrecht und Robert Oehle. Das Team legte vor allem offensiv gut los und führte nach zwei Minuten mit 7:2. So ging es allerdings nicht weiter, denn Trier fand schnell seinen Rhythmus in der Offensive und beim Stand von 9:10 (4.) nahm Isler die erste Auszeit. Die Abstimmungsprobleme in der Defensive bei den Drachen blieben und damit zunächst auch der Rückstand, auch wenn Triers Kilian Dietz in 1:37 Minuten Einsatzzeit bemerkenswerte drei Fouls sammelte. Dann aber arbeiteten sich die Drachen zurück, gingen wieder in Führung (20:19, 9.) und bauten diese bis zum Ende des Viertels auf 25:21 aus. 

2. Viertel: Gleich zu Beginn wurde das Erfolgsrezept wieder angewandt und Oehle unter dem Korb angespielt. Der Center legte ab und hatte zu diesem Zeitpunkt schon 13 Punkte auf dem Konto. In der Folge schlief die Defense der Dragons allerdings wieder etwas ein und Isler nahm die nächste Auszeit (29:27, 14.). Insgesamt wurde das Spiel weiterhin von sehr vielen Foulpfiffen unterbrochen, was sich auf den Fluss auswirkte. Trier traf kurzzeitig ganz gut seine Dreier und profitierte von einem unsportlichen Foul gegen Jonas Herold (36:35, 16.). In ähnlichem Stil ging es weiter, zur Pause hatten die Teams zusammen 28 Fouls gesammelt und es ging beim Stand von 39:38 in die Kabinen. 

3. Viertel: Die zweite Halbzeit eröffnete Dunbar mit einem schnellen Korbleger für die Drachen. Danach war aber erstmal wieder Trier wieder am Zug, da die Gastgeber vor allem im Angriff viele schlechte Entscheidungen trafen und sich nach nicht einmal fünf Minuten vier Ballverluste geleistet hatten. Das Spielniveau sank und war von Fehlern und Fehlwürfen geprägt. Die Quakenbrücker erzielten so im dritten Viertel nur 14 Punkte und da Chsse Adams kurz vor Schluss für Trier einen Dreier traf, ging es mit einem 53:57-Rückstand in den Schlussabschnitt. 

4. Viertel: Die ersten Punkte machten wieder die Gladiators und die Verunsicherung im Angriff der Dragons hielt an, zudem wurden gleich vier Freiwürfe in Folge verworfen. Ohne großen Aufwand setzte sich Trier so auf 53:61 ab (33.). Die ersten Zähler für die Drachen erzielte Bland erst nach dreieinhalb Minuten, worauf Jordan Geist aber sofort per Dreier antwortete (55:64, 35.). Die Defense der Dragons stand zwar ganz ordentlich, doch nach vorne ging so gut wie gar nichts (insgesamt 24 Ballverluste). Nach einem Foul von Thorben Döding bekam Geist drei Freiwürfe und sorgte beim 57:69 für die Vorentscheidung (36.). Als dann nichtmal mehr Oehle einfache Würfe traf, war die Angelegenheit durch. Bester Werfer bei den Drachen die bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) Tabellenführer Chemnitz zum letzten Heimspiel des Jahres empfangen, war Oehle mit 22 Punkten. 


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