Niederlage gegen Eisbären Artland Dragons verpatzen Generalprobe gegen Bremerhaven

Einen schweren Stand hatten die Artland Dragons um Pierre Bland (am Ball) im Testspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Foto: Rolf KamperEinen schweren Stand hatten die Artland Dragons um Pierre Bland (am Ball) im Testspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Die Artland Dragons haben ihr letztes Spiel in der Vorbereitung auf die neue Saison in der ProA verloren. Gegen die Eisbären Bremerhaven unterlagen die Quakenbrücker Basketballer mit 66:70 (40:37)

Die Dragons begannen die Partie gegen den künftigen Ligakonkurrenten mit Jannes Hundt, Pierre Bland, Kevin Bracy-Davis, Danielius Lavrinovicius und Robert Oehle in der Starting Five. Das Team erwischte einen guten Beginn und führte nach fünf Minuten mit 11:7. Bremerhaven fand allerdings die schnelle Antwort und ging beim 15:13 erstmals in Führung. Danach war es eine ausgeglichene Angelegenheit mit ordentlichem Tempo. Nach den ersten zehn Minuten stand es so 21:18 für die Gastgeber.

Intensiv und auf gutem Niveau

Der Beginn des zweiten Abschnitts gehörte dann wieder den Eisbären, die die ersten sieben Punkte erzielten. Die Antwort fand Routinier Chase Griffin per Dreier, dem Bracy-Davis einen weiteren folgen ließ (27:25, 14.). Wieder war es nun ausgeglichen und für ein Testspiel auf einem intensiven und guten Niveau. Keine Mannschaft setzte sich ab, wobei die Dragons etwas in Foulprobleme gerieten. So hatte Lavrinovicius vor der Pause bereits drei begangen, kurz vor dem Ende kassierte Oehle dann ebenfalls sein drittes - eine umstrittene Entscheidung, die Trainer Florian Hartenstein ein technisches Foul einbrachte. Beim Stand von 40:37 ging es in die Kabinen. 

Viele Fehler auf beiden Seiten

Die zweite Halbzeit begann mit vielen Fehlern - auf beiden Seiten. Passversuche endeten im nichts, Spielzüge wurden nicht durchgelaufen und insgesamt klappte in dieser Phase wenig. Zudem beging Thorben Döding drei Fouls (gesamt vier) und musste so schnell wieder raus. Der Spielstand blieb derweil knapp, wobei vor allem Bremerhaven langsam den Rhythmus wiederfand. Sie profitierten vom fehlerhaften Spiel und gingen mit 53:51 (29.) in Führung. Ähnlich war es dann auch am Ende des Viertels und so ging es mit 54:55 aus Sicht der Drachen ins letzte Viertel.

In der Offensive geht nicht mehr viel

Die Zahl der Fehler verringerte sich dort nur unwesentlich. Der Testspielcharakter war erkennbar und lieferte immerhin die Erkenntnis, dass solch einfache Fehler im Aufbau im Ligabetrieb nicht passieren dürfen. Bis auf 64:58 setzten die Eisbären sich ab, dann traf Bracy-Davis nach mehreren Versuchen seinen zweiten Dreier. Insgesamt war Bremerhaven nun aber spielbestimmend und traf vor allem auch von Außen. In der Offensive kam von den Quakenbrückern nach der Pause zu wenig, sodass die Partie mit 66:70 verloren ging. 

Dragons: Bracy-Davis 8 Punkte/2 Dreier, Döding 3/1, Griffin 16/4, Albrecht 4, Herold 4, Malu 2, Hundt 4, Bland 8, Oehle 8, Lavrinovicius 8/1. 


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