Führung im Schlussviertel verspielt Artland Dragons kassieren erste Heimniederlage der Saison

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Auf dem Weg zum Korb: Chase Griffin im Spiel der Artland Dragons gegen die Gladiators Trier. Foto: Rolf KamperAuf dem Weg zum Korb: Chase Griffin im Spiel der Artland Dragons gegen die Gladiators Trier. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Die Artland Dragons haben ihr drittes Heimspiel der Saison in der ProA verloren. Gegen die Römerstrom Gladiators Trier unterlagen die Quakenbrücker Basketballer mit 87:88 (41:42). Es war die erste Heimniederlage der Saison sowie die zweite Pleite in Folge.

1. Viertel: Jannes Hundt eröffnete das Spiel für die Dragons mit einem Dreier. Das Team präsentierte sich anders als bei der deftigen Niederlage in der Vorwoche beim FC Schalke 04 zu Beginn hellwach. Nach zwei Minuten führten sie so mit 5:0, dann fand aber auch Trier ins Spiel. Die Gäste warfen zunächst fast nur von Außen, trafen dabei aber auch durchaus wilde Würfe und so stand es nach fünf Minuten 11:10. Ohnehin war die Dreierquote im ersten Viertel ziemlich hoch, beide Teams versenkten vier Versuche. Bei den Drachen ließ die Quote gegen Ende aber nach und so ging es beim Stand von 20:26 in den zweiten Abschnitt.  


2. Viertel: Es ging weiter auf recht hohem Niveau, wobei die Gäste immer wieder über ihren starken Center Till Gloger spielten und die Dragons Probleme beim Rebound hatten. Trier bekam so einige zweite Chancen und setzte sich bis zu einer Auszeit in der 24. Minute auf 37:29 ab. Nach der Auszeit punkteten die Quakenbrücker, profitierten dann aber zu wenig von einem unsportlichen Foul gegen Lucien Schmikale sowie einem technischen Foul gegen Jeramine Bucknor wegen Meckerns. Insgesamt waren die Gastgeber nun aber wieder viel besser im Spiel und verkürzten bis zur nächsten Auszeit auf 38:39. In den letzten Minuten der ersten Hälfte verteidigten beide Mannschaften dann verbissen, sodass es nur wenig Punkte gab. Pierre Bland verwarf kurz vor der Pause drei Freiwürfe in Folge und so ging es mit 41:42 in die Kabinen. 


3. Viertel: Wie schon zu Beginn des Spiels eröffnete Hundt mit einem Dreier. Das Visier war wieder eingestellt: Paul Albrecht, noch einmal Hundt und Chase Griffin legten Dreier nach und die Dragons führten mit 53:46 (23.). Dieser Abstand hielt nun einige Zeit, während die Intensität weiter zunahm. Das nutzten die Gäste wesentlich besser, die innerhalb kürzester Zeit auf 58:60 verkürzten. Doch wieder fanden die Drachen die Antwort per Dreier, die Albrecht und Griffin versenkten. Sie legten nach und führten so zum Ende des Viertels mit 69:60. 


4. Viertel: Das erste Wort hatte Trier durch Bucknors Dreier und die Dragons machten nun einige leichte Fehler. Außerdem bekam Griffin schnell zwei Fouls gepfiffen und musste mit vier Fouls erst einmal auf die Bank. Die Gladiators spielten nun extrem schnell und verkürzten den Rückstand innerhalb von drei Minuten so vor 2423 Zuschauern auf 70:73. Nach einer Auszeit wurde es aus Sicht der Dragons nicht besser und so glichen die Gäste 5:44 Minuten vor Schluss erstmals wieder aus und gingen nach einem unsportlichen Foul von Hundt kurz danach in Führung. Die Drachen stoppten den Lauf zwar etwas, trafen vorne aber lange Zeit nichts mehr – bis Albrecht fünf Punkte in Folge zum 78:77 auflegte (38.). Doch Trier war nun heißgelaufen. Bucknor und Kelvin Lewis trafen Dreier, der überragende Gloger legte zum 80:85 nach und sorgte so 1:01 Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung. Bland traf zwar noch einmal, spielte danach aber einen schlechten Pass. Das Team gab sich allerdings nicht auf und lag 10,9 Sekunden vor dem Ende mit 84:86 zurück. Lewis bekam zwei Freiwürfe und traf beide. Der folgende schnelle Dreier durch Griffin ging mit der Sirene rein, dennoch war die Partie natürlich zu Gunsten der Gäste entschieden. 


Fazit: Trier war zwar ein starker Gegner, der in der Saison sicher oben mitspielen wird. Dennoch war es eine ärgerliche Niederlage für die Dragons. Nach ausgeglichener erster Hälfte hatten die Quakenbrücker wieder einmal ein sehr gutes erstes Viertel gespielt. Neun Punkte Vorsprung reichten dann aber nicht, da im Schlussabschnitt zu viele schlechte Entscheidungen getroffen wurden und die Gladiators vor allem von der individuellen Klasse Glogers (26 Punkte) profitierten. Bester Werfer bei den Dragons, die am kommenden Samstag bei den MHP Academics Heidelberg spielen, war Paul Albrecht mit 25 Zählern.


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