"Fußball. Marcel Reif. Warum?" Marcel Reif geht mit Twitter-Hass um – auf seine Weise

03.12.2015, 08:31 Uhr

Ja, der TV-Kommentator Marcel Reif polarisiert. Die einen schätzen seine Fußballweisheiten, die anderen sehen in Reif das Feindbild überhaupt. Letztere geben ihren Hass gerne auch mal auf Twitter kund. Der Kommentator hat diese Posts nun für sich entdeckt.

Marcel Reif sitzt auf einem braunen Ledersofa, hält ein Tablet in seiner Hand und liest nicht immer grammatikalisch korrekte Sätze vor. Sie sind oftmals beleidigend, einige auch humorvoll. Doch alle haben eins gemein: Sie bringen die Abneigung gegenüber Reif zum Ausdruck.

"Fußball. Marcel Reif. Warum?"

"Reif...Alter direkt TV ankotzen" oder "Fußball. Marcel Reif. Warum?" sind nur zwei von zahlreichen Tweets. Der Kommentator liest sie alle geduldig vor. Unter der Rubrik "Liebeserklärung an Marcel Reif" vom Pay-TV-Sender Sky reagiert der 66-Jährige auf diese harsche Kritik, in dem er sich in kleinen Video-Sequenzen diesen Tweets widmet.

Sohn überredet Reif

Marcel Reif war anfangs von dieser Idee nicht begeistert, sein Sohn, der bei Sky in der Marketing-Abteilung arbeitet, überredete ihn letztlich. Kritik ist der Kommentator gewohnt , doch in den sozialen Medien werden seiner Meinung nach Grenzen überschritten.

Ironie als Antwort

Ironie sei so ziemlich die einzige Möglichkeit, auf diese besondere Art von Kritik umzugehen. Reifs Sky-Kollege Fritz von Thurn und Taxis erhält auch zahlreiche "Liebeserklärungen", die er in Video-Sequenzen ebenfalls vorliest und kommentiert.