Newsticker zur Fußball-WM 2014 DFB-Team mit 22 Mann beim Abschlusstraining

03.07.2014, 09:35 Uhr

red/dpa Osnabrück. Beim Abschlusstraining am Donnerstag waren alle 22 Männer des deutschen Kaders dabei. - Alles zur Fußball WM lesen Sie in unserem Newsticker.

22.09 Uhr: Über Nacht berühmt: Nach dem 2:1-Achtelfinalsieg gegen Algerien hofft Ulrike Gauler darauf, die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale der Fußball-WM in Brasilien live im Stadion zu sehen. Womöglich gerät die Osnabrückerin dann wieder ins Visier eines der vielen Fotografen , und ihr Bild wird später abgedruckt – wie am vergangenen Samstag in der Neuen Osnabrücker Zeitung.

21.20 Uhr: Beim Einsturz einer noch in Bau befindlichen Straßenbrücke ist am Donnerstag nach lokalen Medienberichten mindestens ein Mensch im WM-Ort Belo Horizonte ums Leben gekommen. Etwa zehn Menschen sollen nach vorläufigen Angaben zudem bei dem Unfall verletzt worden sein. Der TV-Sender Globo zeigte Live-Bilder vom Unfallort, worauf zu sehen war, dass ein Bus und zwei Lkw von den herabsackenden Betonmassen zerquetscht wurden. Die Ursache für den Teileinsturz der Brücke ist noch unklar.20.20 Uhr: Die deutsche WM-Auswahl hat vor dem Viertelfinale gegen Frankreich mit allen zur Verfügung stehenden Spielern trainieren können. Mit Ausnahme des verletzten Shkodran Mustafi versammelte Fußball-Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag seinen noch 22 Mann starken Kader zum Abschlusstraining. Mats Hummels, der im Achtelfinale gegen Algerien krank gefehlt hatte, stand im Estádio do Maracanã ebenso mit auf dem Platz wie Christoph Kramer. Der Gladbacher musste am Mittwoch noch wegen Schüttelfrosts pausieren. Die sieben Akteure, die Löw am Vortag als «leicht grippeerkrankt» bezeichnet hatte, liefen also allesamt in der Einheit auf.18.45 Uhr: Homophobe Fangesänge und Nazi-Banner blieben bei der WM ohne Folgen. Das macht die Kämpfer gegen Rassismus im Fußball-Weltverband unzufrieden. Ihr Chef Jeffrey Webb fordert mehr Aktionen - gerade mit Blick auf die nächste WM 2018 in Russland.16 Uhr: Argentinische Medien spekulieren mit einem Einsatz des ehemaligen Bayern-Profis Martin Demichelis im WM-Viertelfinale gegen Belgien. Durch den Ausfall des gesperrten linken Verteidigers Marcos Rojo muss Trainer Alejandro Sabella auf einer Position auf jeden Fall umstellen. Für ihn dürfte allerdings der auch beim 1:0 nach Verlängerung eingewechselte José María Basanta (CF Monterrey) zum Einsatz kommen. 14.55 Uhr: Einladung ins Weiße Haus, Rekordquoten im Fernsehen - und was kommt jetzt? US-Coach Jürgen Klinsmann will die WM-Erfolge und die riesige Soccer-Euphorie in seiner Wahlheimat nutzen, um ein nachhaltiges Fußball-Bewusstsein in der amerikanischen Öffentlichkeit zu etablieren. „Die Menschen fiebern mit, die Fans fiebern mit und in den sozialen Netzwerken finden sich überall Kommentare“, erklärte Klinsmann. „Das ist gut so, und so muss es auch weitergehen.“ Erst jetzt werde sich zeigen, ob die leidenschaftliche WM-Beziehung zwischen den Klinsmännern und der gesamten Nation mehr ist als nur eine kurze Affäre, schrieb das „Wall Street Journal“. Immerhin, die Einladung ins Weiße Haus steht. Edelfan Barack Obama war von den WM-Auftritten derart begeistert, dass er die Mannschaft spontan ins Machtzentrum an der Pennsylvania Avenue einlud. Den überragenden Keeper Tim Howard und Kapitän Clint Dempsey rief der US-Präsident sogar persönlich an. „Ihr Jungs habt uns stolz gemacht. Wie Ihr die Herzen eines ganzen Landes erobert habt, ist unglaublich“, erklärte Obama. 14.36 Uhr: Der türkische Fußball-Erstligist Galatasaray Istanbul hat dem zurückgetretenen italienischen Nationaltrainer Cesare Prandelli ein Angebot unterbreitet. 13.26 Uhr: Die Fußballweltmeisterschaft führt zu den ersten personellen Konsequenzen auch in Deutschland: Der Allwetterzoo in Münster entbindet das Gürteltier „Norman“ von all seinen Aufgaben als WM-Orakel.

12.50 Uhr: Rekord-Weltmeister gegen Überraschungsteam: Die Seleção will sich gegen Kolumbien endlich vom Erfolgsdruck befreien - und überzeugen. «Weniger Herz und mehr Fußball» verlangt Chefcoach Scolari. 12.14 Uhr: Die Spekulationen um einen angeblichen Wechsel von Bayern-Profi Toni Kroos zu Real Madrid verdichten sich. Die größte spanische Sportzeitung „Marca“ meldete am Donnerstag, der deutsche Fußball-Rekordmeister habe sich mit dem Champions-League-Sieger um Superstar Cristiano Ronaldo auf einen Transfer des Nationalspielers geeinigt. Der Mittelfeldprofi verlasse die Bayern demnach in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro. „¡Hecho!“, titelte die Zeitung in großen Lettern - zu Deutsch: „Endlich geschafft!“ Kroos‘ Berater Volker Struth entgegnete indes auf dpa-Anfrage: „Von unserer Seite aus ist noch nichts geklärt. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass vor dem Ende der WM auch nichts passiert“, sagte er. Die Bayern gaben zu den Spekulationen keinen Kommentar ab. 11.15 Uhr: Deutschland gegen Frankreich - anders als Toni Schumacher im K.o.-Duell vor 32 Jahren will Manuel Neuer in seinem Jubiläumsspiel nur mit sportlichen Großtaten wieder im WM-Mittelpunkt stehen. Für ein Elfmeterschießen fühlt sich der Torwart auch bereit. Für ist das Spiel gegen Frankreich sein 50. Länderspiel.- und das mit einer herausragenden Bilanz. 39 Siege und nur 3 Niederlagen in 49 Spielen. Bei der WM 2010 gab es Schlappen im Gruppenspiel gegen Serbien (0:1) und im Halbfinale gegen Spanien (0:1), bei der EM 2012 ging das Halbfinale gegen Italien (1:2) verloren.9.57 Uhr; Hier die voraussichtliche Aufstellungen zum WM-Spiel Frankreich - Deutschland in Rio de Janeiro (Freitag, 18 Uhr MESZ/ARD). Wenn es so stimmt, könnte Lahm in der Abwehr stehen.

Frankreich: 1 Lloris (Tottenham Hotspur/27 Jahre/61 Länderspiele) - 2 Debuchy (Newcastle United/24/28), 4 Varane (Real Madrid/21/10), 5 Sakho (FC Liverpool/24/22), 3 Evra (Manchester United/33/61) - 19 Pogba (Juventus Turin/21/15), 6 Cabaye (Paris St. Germain/28/33), 14 Matuidi (Paris St. Germain/27/27) - 8 Valbuena (Olympique Marseille/29/37), 10 Benzema (Real Madrid/26/70), 11 Griezmann (Real Sociedad San Sebastian/23/8)

Deutschland: 1 Neuer (Bayern München/28 Jahre/49 Länderspiele) - 16 Lahm (Bayern München/30/110), 17 Mertesacker (FC Arsenal/29/102), 20 Boateng (Bayern München/25/43), 4 Höwedes (FC Schalke 04/26/25) - 6 Khedira (Real Madrid/27/49), 7 Schweinsteiger (Bayern München/29/105), 18 Kroos (Bayern München/24/48) - 9 Schürrle/FC Chelsea/23/36), 13 Müller (Bayern München/24/53), 8 Özil (FC Arsenal/25/59)

Schiedsrichter: Pitana (Argentinien)

9.38 Uhr: Für Bundestrainer Löw wäre der 75. Sieg im 110. Länderspiel gegen Frankreich als Bundestrainer sehr wichtig. Der 54-Jährige muss die richtigen Antworten auf die hitzigen Debatten um die Position von Kapitän Philipp Lahm, weiteren Aufstellungsfragen und auch zur richtigen Taktik gegen den laut Neuer „gefährlichen Gegner“ finden. Ist es womöglich das wichtigste Spiel für Löw in seiner Karriere? „Oh nein, um Gottes Willen“, antwortete er im ARD-Hörfunk. Auch Löw-Assistent Köpke bestätigte, dass innerhalb der Sportlichen Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über die Rolle von Kapitän Philipp Lahm diskutiert wird. „Wir müssen schauen, was gegen Frankreich das Beste ist“, sagte der Europameister von 1996: „Wir dürfen das vor einem WM-Viertelfinale aber nicht öffentlich machen. Wir werden zu Lösungen kommen, von denen wir überzeugt sind.“

9.12 Uhr: Zottelige Dreadlocks, einrasierte Botschaften und buschige Bärte - die WM ist eine ziemlich haarige Angelegenheit. Die Frisuren der Fußball-Stars sind der vielleicht interessanteste Nebenschauplatz der Weltmeisterschaft. Hier geht es zu Stilkritik und Fotos

7.23 Uhr: Ein gesunderes WM-Fieber hat auch die Diplomaten der Vereinten Nationen in New York erfasst. Ein Team aus UN-Botschaftern absolvierte am Mittwochabend (Ortszeit) auf einem Fußballfeld in Manhattan ein Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl von UN-Journalisten. Unter anderen traten Botschafter aus Albanien, Benin, Neuseeland, Liechtenstein, Sierra Leone und der Ukraine an.

7.22 Uhr: Gleich mehrere Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sind vor dem WM-Viertelfinale am Freitag gegen Frankreich erkältet. „Sieben Spieler sind irgendwie leicht grippeerkrankt“, sagte Bundestrainer Joachim Löw am Mittwoch und sprach von „Halsweh“.

Dies sei auf Faktoren wie Klimaanlagen, Reisestrapazen und unterschiedliche Temperaturen zurückzuführen. Im Achtelfinale gegen Algerien konnte Mats Hummels wegen eines Infekts nicht mitwirken. „Das wird ein enges Spiel. Wir werden uns darauf vorbereiten“, sagte Köpke. „Wir brauchen elf Spieler auf dem Platz, die zu 100 Prozent fit sind“, betonte Keeper Neuer,

6.23 Uhr: In Brasilien hat die Polizei einen Ring illegaler WM-Tickethändler auffliegen lassen. Elf Tatverdächtige wurden in Rio de Janeiro und in São Paulo im Rahmen der der „Operation Jules Rimet“ festgenommen. Die FIFA begrüßt die Anstrengung der Behörden. Allerdings halten sich auch Gerüchte, dass die FIFA in den Skandal verwickelt sein könnte.

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