Newsticker zur Fußball-WM 2014 Das sind die besten WM-Torhüter - Top-Quoten beim Wetten

02.07.2014, 08:49 Uhr

red/dpa Osnabrück. Den spielfreien Tag kann man mal nutzen, um ein bisschen durch die Statistiken zu blättern. Die Ergenisse der Törhüter-Analysten und alles zur Fußball WM lesen Sie in unserem Newsticker.

22:01 Uhr: In Brasilien haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen Ring illegaler WM-Tickethändler auffliegen lassen. In Rio de Janeiro und in São Paulo wurden elf Verdächtige festgenommen, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten. Nach Angaben der Zeitung «Folha de São Paulo» prüft die Polizei auch Hinweise, ob es bei der Ticketbeschaffung etwaige Verbindungen zum Weltverband FIFA oder zum brasilianischen Fußballverband CBF gibt. Pro Spiel setzte die Gruppe durch ihr Verkaufssystem den Angaben zufolge bis zu eine Million Reais (rund 333 000 Euro) um.21.22 Uhr: Das ist die Weltmeisterschaft der Torhüter – selten sah man derart starke Goalies, so viele spektakuläre Paraden und diese charismatischen Typen zwischen den Pfosten. Ein wohl durchdachtes, aber immer noch s ubjektives Ranking… 20:34 Uhr: In Fußball-Frankreich sind die K.o.-Spiele der DFB-Auswahl von großem Interesse. Im Achtelfinale gegen Algerien (2:1) fieberten viele Menschen in Frankreich mit dem Gegner der Deutschen mit. Denn in der «Grande Nation» leben immerhin mehr als eineinhalb Millionen algerische Emigranten. Auf die Begegnung Deutschland-Algerien wurde mit 2,62 Millionen Euro sogar mehr gewettet als auf das 2:0 der Franzosen im WM-Achtelfinale gegen Nigeria (2,37 Millionen).19:58 Uhr: Mit dieser Aussage hatte Gérard Houllier die Lacher auf seiner Seite. Auf die Frage nach einem WM-Heimvorteil für Mannschaften aus Südamerika antwortete der Leiter der Technischen Studiengruppe der FIFA: „Ich finde, die Teams spielen hier mit mehr aggressivem Biss als bei Turnieren in Europa.“ Kaum hatte er den Satz ausgesprochen, bemerkte er die Doppeldeutigkeit angesichts der viel diskutierten Beißattacke des Uruguayers Luis Suárez und fügte unter dem Gelächter von FIFA-Vertretern und Journalisten an. „Uups, vielleicht sollte ich das nicht so formulieren.“19.03 Uhr: André Schürrle drängt nach seinem ersten Tor bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit Macht in die deutsche Startelf. «Ich bin heiß. Ich bin in einer guten Form», sagte der 23 Jahre Angreifer am Mittwoch in Santo André selbstbewusst und warb um das Vertrauen von Joachim Löw im Viertelfinale gegen Frankreich. «Ich bin bereit, wenn der Bundestrainer auf mich setzen sollte.» Der schnelle Außenstürmer vom FC Chelsea war beim 2:1 gegen Algerien zur zweiten Spielhälfte für Mario Götzeeingewechselt worden. In der Verlängerung erzielte der Edeljoker das deutsche Führungstor. Er sei froh, dass er erstmals im Turnier die Chance erhalten habe, «über einen längeren Zeitraum zu spielen», betonte Schürrle.18.34 Uhr: Zum WM-Viertelfinale der deutschen Nationalmannschaft am Freitagabend in Rio de Janeiro gegen Frankreich wird in der Bar «TOR!» wieder Freibier gebunkert. «Drei Tore gegen Frankreich würden uns nicht in den Ruin treiben», sagte der deutsche Generalkonsul, Harald Klein, auf dessen Idee der Fan-Treff nahe des Fanfestes an der Copacabana entstand. Die Regelung gilt jedoch maximal bis zur 120. Minute: Bei einem Elfmeterschießen gibt’s für die Tore kein Freibier.17.26 Uhr: Was war den das? Haben sich die Algerier gedacht, als Thomas Müller zum Freistoß anlief – und sich dann auf die Nase legte. Aber der Trick hätte funktioniert, wenn Toni Kroos mal den Ball richtig getroffen hätte, was recht selten geschah in diesem Spiel. D ie Medienschau des WM-Tages beweist das im Zeichen des Theaters der Träume.

16.16 Uhr: Joachim Löw hält vor dem Viertelfinale gegen Frankreich wie erwartet an seinem WM-Plan fest - mit Philipp Lahm und Mesut Özil im Mittelfeld der Startformation. Nur in einem „Notfall“ würde der Bundestrainer wie schon im Achtelfinale gegen Algerien Kapitän Lahm auf dessen langjährige Verteidigerposition beordern. „Wir müssen verhindern, dass der Notfall eintritt. Ich habe meine Entscheidungen getroffen - auch was die Rolle von Philipp Lahm betrifft. Und dazu stehe ich bis zum Schluss“, sagte der Bundestrainer in einem Interview in der Wochenzeitung „Die Zeit“, die am Donnerstag erscheint.

14.55 Uhr: Die Motivationsansprache des belgischen Trainers Marc Wilmots vor dem Spiel gegen die USA war nicht allzu kompliziert: «Ich habe ihnen gesagt: Morgen gibt es zwei Flüge. Einen nach Hause und einen nach Brasília. Welchen wollt ihr nehmen?» 14.45 Uhr: US-Coach Klinsmann ist trotz des 1:2-Dramas gegen Belgien stolz auf seine Jungs und will sein Fußball-Projekt bis 2018 fortsetzen. A merika feiert seine Soccer-Helden nach dem Achtelfinal-Aus. US-Promis und Präsident Obama loben das Team um WM-Rekordmann Howard. «Wir werden das alles schneller gewinnen, als die Welt denkt», sagte Obama. 13.00 Uhr: Boris Becker ist im WM-Fieber und anscheinend so nervös, dass er sich die Flagge gleich falsch herum ins Gesicht gemalt hat. H ier das Foto bei Instagram.

12.47 Uhr: Kompetenter und unterhaltsamer: Zuschauer lassen sich die Spiele der Fußball-WM am liebsten vom Moderatoren-Duo der ARD erklären. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ finden 34 Prozent der Deutschen die Kommentare des früheren Fußballprofis Mehmet Scholl und des Moderators Matthias Opdenhövel besser als die des ZDF-Duos mit Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn und Oliver Welke, für das nur jeder Vierte votierte. Die restlichen Befragten trauten sich entweder keine Einschätzung zu oder hatten keinen Favoriten. Kleiner Trost für Kahn und Welke: Zumindest bei den ostdeutschen Fans lagen sie mit 41 Prozent Zustimmung höher im Kurs als die ARD-Kollegen.

11.35 Uhr: Franck Ribéry hat eine Einladung des französischen Fußball-Verbands (FFF) ausgeschlagen und wird nicht als Gast zum WM-Viertelfinale gegen Deutschland nach Brasilien reisen. Medienberichten zufolge wolle der verletzte Star des FC Bayern München den Urlaub mit der Familie nicht unterbrechen. Ribéry hatte seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft wegen Rückenbeschwerden absagen müssen. Am Freitag (18.00 Uhr MESZ) trifft Frankreich im Kampf um den Einzug ins Halbfinale auf die deutsche Mannschaft. Der Klassiker steigt im legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro.11.30 Uhr: Nach dem frühen WM-Aus von Spanien, England, Italien und Portugal liegen deren Trikots wie Blei in den Regalen der brasilianischen Händler. Nur mit Rabatten von mehr als 20 Prozent gingen die Ladenhüter wieder über die Theke, sagte ein Geschäftsmann der dpa. An ein baldiges Ausscheiden der Deutschen denkt wohl niemand: Das Trikot der Nationalelf braucht keine Verkaufshilfe. 9.25 Uhr: Die Achtelfinalspiele bei der WM in Brasilien sind gespielt, der Zuschauerschnitt ist weiter gestiegen. Knapp 52 000 Fans sahen im Schnitt die bisherigen 56 Spiele in den zwölf WM-Stadien. Die Marke der WM 2006 in Deutschland mit knapp 52 500 Zuschauern rückt immer näher. Der Zuschauerrekord stammt von der WM 1994 in den USA, als im Schnitt knapp 69 000 Fußballfans die Endrundenspiele besuchten. 8.55 Uhr: US-Präsident Barack Obama twitterte vor dem Spiel USA - Belgien ein Bild, um die US-Boys anzufeuern. Darauf zu sehen: ein Fußballfeld, auf dem das Wort „united“ (vereint) steht. Geholfen hat es bekanntermaßen nicht. Belgien gewann 2:1.

8.35 Uhr: Im R abatz-Interview mit ZDF-Reporter Boris Büchler hatte Per Mertesacker es angekündigt: Er werde sich jetzt erst mal drei Tage in die Eistonne legen. Auf Twitter postete er jetzt ein entsprechendes Bild.

7.20 Uhr: Die deutsche WM-Auswahl geht nach einem Pflegetag im Campo Bahia am Mittwoch wieder auf Reisen. Zwei Tage nach dem Zittersieg im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Algerien b richt das Team von Bundestrainer Joachim Löw zum Finalort Rio de Janeiro auf . Im Maracanã-Stadion soll Frankreich im Viertelfinale nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum Endspiel am 13. Juli in der Fußball-Kultstätte sein. Nach einem Tag mit Regenerationstraining will Löw das Team um den herausragenden Manuel Neuer zwei Tage vor dem Anpfiff des WM-Klassikers auf die «Grande Nation» einstellen. 6.45 Uhr: Europa ist wieder stärkste Kraft im Viertelfinale. Während vor vier Jahren noch Südamerika mit einem Quartett unter den letzten Acht vertreten war, stehen ausgerechnet in Brasilien mit den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Belgien vier europäische Teams i m Viertelfinale. Mit Costa Rica ist immerhin ein Team aus Nord/Mittelamerika vertreten. Aus Afrika gehört dagegen dieses Mal kein Team zu den besten acht Mannschaften der Welt. 6.32 Uhr: Bei allem Frust überwog der Stolz. Für Jürgen Klinsmann und Ottmar Hitzfeld ging die Fußball-WM in Brasilien denkbar unglücklich zu Ende. Die Teams der beiden deutschen Trainer verloren ihre Achtelfinalspiele erst in der Verlängerung. „Es war ein Krimi, ein Thriller, der unglaublich viel Kraft gekostet hat“, kommentierte Klinsmann n ach dem 1:2 seines US-Teams am Dienstag gegen Belgien. Schon wenige Minute nach dem Knockout zog der einstige DFB-Teamchef eine positive Bilanz: „Meine Jungs haben alles gegeben. Und sie haben ihr Land stolz gemacht.“ Wie Klinsmann konnte auch H itzfeld mit den Leistungen seiner Mannschaft gut leben. Beim 0:1 gegen den hohen Favoriten Argentinien verkauften sich die Schweiz lange Zeit prächtig. Nach dem Schlusspfiff schritt Hitzfeld über den Rasen und reichte jedem seiner niedergeschlagenen Spieler die Hand. „Jeder Moment bleibt in Erinnerung, solche Emotionen erlebt man nur im Fußball. Aber heute war ein gewaltiger Moment. So kann man sich erhobenen Hauptes von der Fußball-Bühne verabschieden“, sagte der 65-Jährige, der nach der Rückkehr aus Brasilien seine ruhmreiche Trainer-Karriere beenden wird. 1 Uhr: Belgien zieht mit 2:1 als letzte Mannschaft ins Viertelfinale ein. D ie USA müssen nach Hause fliegen. H ier können Sie den Ticker der vergangenen Tage nachlesen