Mehr Österreicher als Deutsche Ranking: So viel Bundesliga steckt in den EM-Teams

16.06.2016, 18:30 Uhr

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich sind 63 Spieler dabei, die in deutschen Vereinen aktiv sind. Aber wie verteilen sich diese Spieler auf die einzelnen EM-Teilnehmer? Unser Ranking zeigt etwas überraschend, dass nicht Deutschland diese Liste anführt, sondern ein südliches Nachbarland

15 Spieler, Österreich: So viele Spieler wie kein anderer EM-Teilnehmer stellt das deutsche Nachbarland. Lindner, Özcan, Hinteregger, Klein, Suttner, Alaba (Foto), Baumgartlinger, Garics, Harnik, Ilsanker, Junuzovic, Sabitzer, Schöpf, Hinterseer und Okotie haben in der vergangenen Saison in Deutschlands zwei höchsten Ligen ihr Geld verdient.

14 Spieler, Deutschland: Die Zeiten, in den fast alle deutschen Spieler in der Bundesliga aktiv sind, sind vorbei. Leno, Neuer, Boateng, Hector, Höwedes, Hummels, Kimmich, Tah, Draxler, Götze, Sané, Schürrle, Weigl und Müller (Foto) spielen in der Heimat. Hinzu kommen neun Legionäre aus vier Ländern (Spanien, England, Italien, Türkei).

11 Spieler, Schweiz: Theoretisch könnten die Schweizer eine Startelf komplett mit Bundesligalegionären bestücken. Mit Bürki, Hitz, Sommer, Djourou, Elvedi, Rodriguez, Schär, Frei, Xhaka, Mehmedi (beide Foto) und Seferovic sind Spieler aus allen Mannschaftsteilen dabei. Hinzu kommen weitere Spieler, die schon in Deutschland gespielt haben.

4 Spieler, Ungarn: In der Bundesliga spielte das ungarische Quartett zuletzt keine große Rolle. Bei der EM waren Laszlo Kleinheisler, Zoltan Stieber und Adam Szalai (Foto) wesentlich am überraschenden ersten Sieg gegen Österreich beteiligt. Torwart Gulacsi sitzt außerdem auf der Bank, Stammkeeper Kiraly kennt die deutschen Ligen aber auch.

3 Spieler, Türkei, Tschechien: Die türkischen EM-Spieler Calhanoglu (Foto), Sahin und Malli aus der Bundesliga sind alle drei in Deutschland geboren. Ein Trio kommt auch aus Tschechien: Theodor Gebre Selassie, Pavel Kaderabek und Vladimir Darida sind in der Bundesliga und beim Turnier in Frankreich allesamt Stammspieler.

2 Spieler, Albanien, Island, Kroatien, Polen, Schweden, Slowakei: Sechs Teams haben zwei Bundesligaspieler. Mavraj und Abrashi (Albanien), Bödvarsson und Finnbogason (Island), Jedvaj und Kramaric (Kroatien), Pisczek und Lewandowski (Foto, Polen), Ekdal und Forsberg (Schweden) sowie Svento und Pekarik (Slowakei) spielen in Deutschland.

1 Spieler Russland: Roman Neustädter (Foto) ist nicht nur der einzige Akteur aus der Bundesliga bei Russland. Alle weiteren Spieler der Sbornaja sind in der heimischen Liga beschäftigt. Acht weitere Länder haben keinen Bundesligaspieler in Frankreich dabei: Belgien, England, Italien, Nordirland, Irland, Rumänien, Ukraine und Wales.