Feiertanz in der Fankurve Starker Island-Jubel: „Hu“, Klatsch, „Huu“, Klatsch „Huuu“!

Von Sportredaktion | 28.06.2016, 17:02 Uhr

Island wirft England aus dem Turnier – sicherlich eine der größten, wenn nicht die größte Sensation in der Geschichte der Fußball-EM. Beeindruckt haben die Isländer aber nicht nur mit ihrem Fußball beim 2:1-Sieg im Achtelfinale, sondern auch mit dem Jubel danach.

Kapitän Aron Gunnarsson riss sich das Trikot vom Leibe und sprintete euphorisch in die Kurve, die isländischen Fans hörten gar nicht mehr auf, zu klatschen und zu singen. Was nach der Partie folgte, war nicht minder beeindruckend – und stark von der ARD, dass sie die Übertragung der Jubelfeier komplett mitnahm, sodass die deutschen Fernsehzuschauer diese uneingeschränkt genießen konnten (weiterlesen: britischer Fußball-Brexit: Hochprofessionell ausgeschieden).

Zunächst animierte Gunnarsson die etwa Zehntausend Island-Anhänger in der Ecke des Stadions, still zu sein, um dann gemeinsam den schon während des Spiels immer wieder eindrucksvoll hörbaren, durch lautes Klatschen untermalten und sich immer lauter und schneller steigernden „Hu, Huu, Huuu“-Schlachtruf gemeinsam zu praktizieren. Das Siegesritual soll sich der Fanverband „Tolfan“ (die Zwölf - für den zwölften Mann) ausgedacht haben, kurz nachdem Lars Lagerbäck 2011 die isländische Nationalelf als Trainer übernommen hatte. Weiterlesen: Fünf Gründe, warum Island Europameister wird.

Das an den Haka-Tanz des neuseeländischen Rugby-Teams erinnernde Ritual klang, wie schon während des Spiels, als würde ein Donner durch das Stadion hallen – und beeindruckte die Zuschauer weltweit.

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