Ärger wegen Bilder-Freigabe DFB beschwert sich wegen Löws Hosendebakel

Von Sportredaktion | 14.06.2016, 16:42 Uhr

Kameras halten in einem Stadion alles fest. So blieb Joachim Löws Griff in die Hose nicht unentdeckt. Der DFB hat wegen dieser Szene des Bundestrainers beim EM-Auftaktspiel gegen die Ukraine nun eine Beschwerde eingereicht.

Nach dem ersten Deutschland-Spiel hätte es viele Szenen gegeben, über die die Fans diskutieren können: Schweinsteiger wieder auf Kurs, die spektakuläre Rettungsaktion von Boateng oder die anfällige deutsche Defensive. Doch das wohl meist diskutierte Thema nach der Partie war: Löws Griff in die Hose. Festgehalten wurde das von den TV-Kameras im Stadion.

Genau das erzürnt nun den DFB, denn die wunderten sich, dass die UEFA diese Szenen freigegeben hatte. In der ARD haben die Fans diese Aktion nämlich gar nicht gesehen. Aber der italienische Sender Rai4 zeigte den Griff in den Intimbereich. Im Namen der UEFA kontrolliert die Produktionsfirma HBS sämtliche Kameraaufnahmen eines EM-Spiels. Der Regisseur hätte die Veröffentlichung der Szene verhindern können, tat es aber nicht. Und das passt dem DFB so gar nicht und legt offiziell Beschwerde bei der UEFA ein.

Nun äußerte sich auch Lukas Podolski auf der DFB-Pressekonferenz zu dem peinlichen Debakel: „Ich glaube, 80 Prozent von euch und auch ich kraulen sich auch mal an den Eiern“, sagte der Routinier der Nationalmannschaft salopp, traf damit aber auch den Kern der Sache.