Pünktlich zum Saisonfinale Baby-Glück für Formel-1-Star: Vettel zum dritten Mal Papa

Von dpa

Sportlich läuft es für Sebastian Vettel nicht allzu gut, privat darf sich der Ferrari-Pilot nun über die Geburt seines dritten Kindes freuen. Foto: imago images/Laci PerenyiSportlich läuft es für Sebastian Vettel nicht allzu gut, privat darf sich der Ferrari-Pilot nun über die Geburt seines dritten Kindes freuen. Foto: imago images/Laci Perenyi
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Abu Dhabi. Sebastian Vettel wird zum Formel-1-Saisonfinale verspätet nach Abu Dhabi reisen – aus gutem Grund.

Sebastian Vettel (32) ist kurz vor dem Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi zum dritten Mal Vater geworden. Für den Ferrari-Star und seine Frau Hanna ist es nach zwei Töchtern der erste Sohn. Dies bestätigte eine Sprecherin des viermaligen Weltmeisters am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung am Rande des letzten Grand Prix der Saison in den Vereinigten Arabischen Emiraten darüber berichtet.  

Keine Pressekonferenz – aus gutem Grund

Vettel war ursprünglich für die offizielle Pressekonferenz des Motorsport-Weltverbands FIA am Donnerstag eingeplant gewesen. Am Mittwoch bekam der Verband aber die Nachricht, dass der Heppenheimer den Medientermin aus gutem Grund nicht wahrnehmen wird. Wegen der Geburt wird Vettel, der mit seiner Familie in der Schweiz lebt, erst am Freitag an die Rennstrecke kommen.

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Dann rückt der Scuderia-Star umso mehr in den Fokus – nicht nur wegen der süßen Nachricht um den Nachwuchs. Denn vor knapp zwei Wochen hatte er sich mit seinem Ferrari-Stallrivalen Charles Leclerc in Brasilien eine Kollision geleistet. Dadurch waren beide vorzeitig ausgefallen. Auf die Frage, ob er mit seinen Fahrern reinen Tisch gemacht habe, antwortete Teamchef Mattia Binotto: "Ja, das haben wir getan." Noch am Sonntag nach dem Grand Prix und auch in den Tagen danach habe man den Unfall besprochen.

"Nicht akzeptabel"

"Wir haben zusammen diskutiert, alle drei zusammen", sagte Binotto in einem vom Rennstall vor dem letzten Saisonrennen veröffentlichen Video, in dem der Scuderia-Teamchef Fragen von Fans beantwortete. Seiner Einschätzung nach haben Vettel und Leclerc verstanden, dass die Kollision in der Schlussphase von Interlagos "nicht akzeptabel" war. "Wir wissen, wie wir weitermachen müssen."

Binotto beschrieb Vettel und Leclerc als "gute Teamkollegen". Das liege daran, da "beide sehr schnell" seien, "gute Teamspieler" und eine „großartige Mischung" darstellen würden. Hier Leclerc, "jung und talentiert", dort Vettel, "ein Weltmeister mit viel Erfahrung."  

Das Verhältnis zwischen dem 32-Jährigen und dem 22-Jährigen sei einfach bestens, beteuerte Binotto. "Sie haben Spaß zusammen, weil sie eine gute und harmonische Beziehung haben, was sich vielleicht ziemlich von dem unterschiedet, was man sonst liest oder denkt. Man könnte meinen, dass sie einen Konflikt auf der Strecke haben, aber das ist nicht der Fall."


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