Verstoß gegen French Open-Dresscode? Von der Katze zum Zebra: Williams-Outfit sorgt erneut für Wirbel

Serena Williams bei den French Open 2019. Foto: imago images / Paul ZimmerSerena Williams bei den French Open 2019. Foto: imago images / Paul Zimmer
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Paris. Paris ist als Modemetropole bekannt. Mit ihrer schwarz-weißen Kleiderwahl stach Serena Williams bei den French Open zwar heraus, missachtete aber zugleich die Dresscode-Empfehlungen des Veranstalters.

Unauffällig geht anders: Weltklasse-Tennisspielerin Serena Williams hat sich für die French Open in Sachen Kleiderwahl erneut nicht lumpen lassen. Die US-Amerikanerin trug bei ihrem Auftaktmatch gegen die Russin Vitalia Diatchenko einen schwarz-weiß gestreiften, hautengen Zweiteiler in Zebraoptik. Über den Bauch spannte sich lediglich ein schwarzes Netzteil. 

Die Designs stammen von Virgil Abloh, Chefdesigner der französischen Luxusmarke Louis Vuitton, der auch für Sportartikelhersteller Nike arbeitet. Auf ihrem Instagram-Account zeigte Williams weiter Bilder der Kollektion. Die Message hinter der speziellen Kleiderwahl: Frauen-Power. So trug Williams während des Einspielens eine Jacke mit der Aufschrift "Mutter, Kämpferin, Königin, Göttin".

Kleiderwahl schon oft im Fokus

Bereits im vergangenen Jahr stand Williams aufgrund ihrer Kleiderwahl im Fokus der French Open. Damals wählte sie einen schwarzen "Catsuit" (ein hautenger Einteiler) für ihre Spiele in Roland Garros. Nach der Geburt ihrer ersten Tochter Alexis sollte das Dress die Blutzirkulation ankurbeln, doch auch er sollte an die Stärke der Frauen appellieren: 

Dieser Catsuit repräsentiert für mich alle Frauen, die mental oder körperlich etwas überstehen mussten, zurückgekommen sind, Selbstbewusstsein haben und an sich selbst glauben.Serena Williams im Jahr 2018

Sie habe sich außerdem wie ein Superheld in dem Outfit gefühlt. "Ich wollte immer ein Superheld sein. Und das ist meine Art, ein Superheld zu sein", so Williams. Doch die Veranstalter der French Open zeigten sich damals nicht begeistert vom Catsuit, bezeichneten das Outfit unter anderem als respektlos. Sie forderten in Folge dessen einen Dresscode für das Turnier in diesem Jahr. Dieser soll allerdings nicht so streng sein, wie der Dress-Code beim Grand Slam in Wimbledon. Den "heiligen Rasen" dürfen die Spieler nur ganz in Weiß betreten. Augenscheinlich hielt sich Williams aber nicht an die neue Verordnung.

Ihr Auftaktmatch gewann Williams gegen Diatchenko nach einem etwas holprigen Start mit 2:6, 6:1 und 6:0 – bleibgt abzuwarten, inwiefern sich die ehemaligen Nummer 1 der Welt auch im weiteren Turnierverlauf farbenfroh präsentieren wird. 


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