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VfL-Podcast „Brückengeflüster“ Meyer und Flottmann vor Werder gegen Osnabrück: Gegen den Ex-Klub im DFB-Pokal

Von Sportredaktion

VfL-Torwarttrainer Rolf Meyer (links) und Heiko Flottmann, Nachwuchsmanager des SV Werder, trafen im Podcaststudio aufeinander.VfL-Torwarttrainer Rolf Meyer (links) und Heiko Flottmann, Nachwuchsmanager des SV Werder, trafen im Podcaststudio aufeinander.
Helmut Kemme/Jörn Martens/Grafik: noz

Osnabrück. Das DFB-Pokalduell zwischen dem VfL Osnabrück und dem SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) an der Bremer Brücke elektrisiert - auch die Gäste im VfL-Podcast Brückengeflüster. Rolf Meyers erste Profistation war Werder, ehe er beim VfL sowohl als Torwart und auch als Torwarttrainer eine Ära prägte. Heiko Flottmann ging den umgekehrten Weg: Der einstige VfL-Jugendtrainer, NLZ-Leiter, Interimscoach und Manager ist heute für die Talententwicklung im Bereich U16/U17 bei Werder verantwortlich.

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Der Werderaner, der ein VfLer wurde und der VfLer, der nun für Werder arbeitet, ohne vergessen zu haben, dass lila-weißes Blut durch seine Adern fließt - unter diesem Motto stand die aktuelle Podcastfolge des Brückengeflüsters, die natürlich um das aktuelle Pokalspiel am Samstag kreist. "Ich denke, dass die drei Ex-Osnabrücker Felix Agu, Niklas Schmidt und Christian Groß richtig Bock haben auf das Spiel am Samstag. Von der Qualität im Kader dürfte Werder schon Vorteile haben und als Favorit ins Spiel gehen", sagt Flottmann. „Ich glaube schon, dass wir am Samstag eine gute Chance haben – vor allem, weil wir zu Hause spielen und die Fans wieder dabei sind“, hält Meyer als Torwarttrainer des VfL dagegen.

Der ein Jahr ältere Osnabrücker Torwarttrainer erinnert sich an seine Anfänge als Profikeeper bei Werder, wo er als 16-Jähriger erstmals von Größen wie Rudi Assauer, Horst-Dieter Höttges oder Kalli Kamp Schüsse aufs Tor gefeuert bekam. "Das war kein Vergnügen", sagt Meyer (65) vielsagend über jene Zeit - und die Tatsache, dass es junge Talente damals weit schwieriger hatten als heute, sich in Profiteams zu etablieren und sich den Respekt der Älteren vielmehr hart erarbeiten mussten. "Das war in der Tat eine andere Zeit damals - zum Glück", sagt Flottmann, der lange Jahre auch beim VfL die Jugendarbeit geprägt hat und für Werder unter anderem Josh Sargent in den USA gescoutet hat.

Die weiteren Themen im aktuellen "Brückengeflüster": 

  • Warum Heiko Flottmann Ex-VfL-Coach Marco Grote nach wie vor für einen guten Profitrainer hält
  • Weshalb VfL-Fans schon zum Aufwärmen ins Stadion kommen sollten, um Rolf Meyer zuzuschauen
  • Wieso Flottmann es nicht geschafft hat, vor der Podcastaufnahme belastendes Material über Meyer zu finden
  • Inwiefern die Corona-Pandemie einen herben Einschnitt gerade für die Talenteförderung in Deutschland bedeutet
  • Weshalb der jetzt in Bremen aufblühende Niklas Schmidt erst beim VfL Osnabrück so richtig zum Profi wurde

Das „Brückengeflüster" erscheint jeden Dienstag auf noz.deSpotifyDeezerApple und Google Podcasts. 


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