VfL-Podcast „Brückengeflüster“ Sportdirektor Shapourzadeh über Pläne mit Beermann und Wootens Verletzung

Von Sportredaktion

Zu Gast im Podcaststudio: VfL-Sportdirektor Amir Shapourzadeh.Zu Gast im Podcaststudio: VfL-Sportdirektor Amir Shapourzadeh.
Helmut Kemme/Grafik: noz

Osnabrück. Doppelte Premiere: Das „Brückengeflüster“ ist zurück aus der Sommerpause, und in der ersten Folge der Saison 2021/22 absolviert Amir Shapourzadeh seinen ersten Auftritt in einem Podcast überhaupt. Der Sportdirektor, der als einer der Protagonisten beim „neuen“ VfL Osnabrück mittendrin im Geschehen ist, spricht über seinen Start beim VfL, die Vorbereitung und offene Baustellen im Kader.

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Beim 0:0 im Test gegen PSV Eindhoven sah Shapourzadeh am vergangenen Samstag „einen guten und beherzten Auftritt gegen einen Champions-League-Aspiranten“, aber das soll nicht heißen, dass der VfL jetzt in Selbstzufriedenheit versinkt. Man werde sich nicht nur in den Armen liegen, kündigt der Sportdirektor an, dessen Wunschzettel noch nicht abgearbeitet ist: Ein Torwart und zwei Flügelspieler stehen noch auf der Suchliste – mindestens. 

Kein Handlungsbedarf

Im Angriff sieht Shapourzadeh auch nach der Verletzung von Andrew Wooten keinen Handlungsbedarf. Überhaupt hätte er „aktuell auch keine Bauchschmerzen, mit dem Kader in die Saison zu gehen“. Im VfL-Konstrukt ist Timo Beermann übrigens „voll und ganz eingeplant“. Das Interesse von Hansa Rostock und anderer Clubs am Innenverteidiger ist bekannt, aber der VfL habe nichts zu verschenken, erklärt der Sportdirektor im Gespräch mit den Sportredakteuren Stefan Alberti und Johannes Kapitza.

Helmut Kemme
Zu Gast im Studio: VfL-Sportdirektor Amir Shapourzadeh.

Nach dem Vorgeschmack gegen Eindhoven freut sich Shapourzadeh auf die Rückkehr der Fans an die Bremer Brücke. Es sei „natürlich ein geiles Gefühl, wenn du vor so einer Kulisse spielst, auch wenn jetzt nur 3000 Zuschauer da waren. Ich durfte diese Stimmung schon oft aufsaugen, wenn ich hier zu Gast war, und das waren immer sehr leidenschaftliche Spiele.“ 

Credo für den VfL

In diese Umgebung passt seiner Ansicht nach auch Trainer Daniel Scherning. „Ich mag die Art, wie Daniel über Fußball denkt. Ich mag auch Trainer, die dann lautstark dabei sind und so Stimmung erzeugen.“ Wozu das führen kann, zeigte sich jüngst auch bei der Fußball-EM: „Italien hat die EM nicht gewonnen, weil sie unbedingt gute Einzelspieler haben, sondern weil sie einen klaren Plan haben und eine Einheit sind. Diese Dinge sind wichtiger als nur Namen oder mit dem Geld zu locken“ – ein Credo, das auch für den VfL gelten soll.

Um diese Themen geht es im „Brückengeflüster“

  • Die Vergangenheit von Shapourzadeh bei den Sportfreunden Lotte
  • Die Karriere als Sportdirektor und die Zusammenarbeit mit Felix Magath bei Admira Wacker Mödling
  • Die aktuelle Transferpolitik und sparsam gezahlte Ablösesummen
  • Die Ziele für den VfL Osnabrück in der kommenden Saison

Das „Brückengeflüster" erscheint jeden Dienstag auf noz.deSpotifyDeezerApple und Google Podcasts. 


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