VfL-Podcast „Brückengeflüster“ mit Leiter des Gesundheitsdienstes Theorie trifft auf Praxis: Wie gut hat das Hygienekonzept an der Bremer Brücke funktioniert?

Zum ersten Mal zu Gast im NOZ-Podcaststudio: Gerhard Bojara (links), Leiter des Gesundheitsdienstes für den Landkreis und die Stadt Osnabrück. Außerdem am Mikro: VfL-Sprecher Sebastian Rüther.Zum ersten Mal zu Gast im NOZ-Podcaststudio: Gerhard Bojara (links), Leiter des Gesundheitsdienstes für den Landkreis und die Stadt Osnabrück. Außerdem am Mikro: VfL-Sprecher Sebastian Rüther.
David Ebener/Grafik: NOZ

Osnabrück. Wie gut hat das Hygienekonzept beim Heimspiel mit Fans an der Bremer Brücke gegriffen? Was gilt es noch zu verbessern, und gibt es die Chance auf eine Öffnung der Stehränge? Um diese und weitere Fragen geht es in der neuen Ausgabe des VfL-Podcasts „Brückengeflüster", diesmal mit Dr. Gerhard Bojara, Leiter des Gesundheitsdienstes, und VfL-Mediensprecher Sebastian Rüther.


„Ich bin beeindruckt, dass es so gut funktioniert hat." So lautet das Urteil von Dr. Gerhard Bojara, Leiter des Gesundheitsdienstes für Stadt und Landkreis Osnabrück, nach dem ersten Spiel des VfL mit Zuschauern seit Anfang März. 3200 Zuschauer durften am vergangenen Freitag das 2:1 der Lila-Weißen an der Bremer Brücke gegen Hannover 96 bejubeln. Bojara war selbst im Stadion, um sich ein Bild davon zu machen, wie das Hygienekonzept des VfL Osnabrück umgesetzt wurde – und ob sich alle daran hielten. 

David Ebener
Expertenrunde im NOZ-Podcaststudio: VfL-Mediensprecher Sebastian Rüther (vorne links), Gerhard Bojara (hinten links), Leiter des Gesundheitsdienstes in Stadt und Landkreis Osnabrück, sowie die NOZ-Sportredakteure Stefan Alberti (rechts) und Harald Pistorius.

Auch für die Fans findet der Gesundheitsexperte, der zum ersten Mal im VfL-Podcast „Brückengeflüster" zu Gast ist, lobende Worte. Es sei überall sehr diszipliniert zugegangen. Das freut natürlich auch Sebastian Rüther, Mediensprecher des VfL, der gemeinsam mit Bojara und den NOZ-Sportredakteuren Harald Pistorius und Stefan Alberti im Podcast die Vor- und Nachteile des Hygienekonzepts diskutiert. 

Bojara betont, dass mehrere Tausend Personen im Stadion natürlich ein großes Gefahrenpotenzial für Infektionen darstellen. Ob und wie gut die Sicherheitsvorkehrungen, die über Wochen vorbereitet wurden letztlich gegriffen haben, lasse sich aber erst in den kommenden Tagen sagen.

Ist eine Öffnung der Stehränge realistisch?

Unter den Fans sei die Vorfreude deutlich spürbar gewesen. Aber gibt es dann zukünftig auch die Chance, dass noch mehr Zuschauer zugelassen werden – zum Beispiel auf den Stehrängen? „Das ist wirtschaftlich nicht machbar", klärt Rüther auf. Das Infektionsgeschehen sei zu unvorhersehbar, Aufwand und Kosten für eine Öffnung zu hoch, um sie kurzfristig wieder rückgängig zu machen. Nicht zuletzt lobt Rüther auch den Einsatz der VfL-Mitarbeiter, die sogar in Nachtschichten dafür gesorgt hätten, dass das Hygienekonzept so gut umgesetzt worden sei.

Diese Fragen stehen auf dem Spielplan:

  • Was war positiv, und was gilt es noch zu verbessern am Hygienekonzept im Stadion?
  • Wie fällt das Fazit der Zuschauer nach dem ersten Heimspiel aus?
  • Wie war die Stimmung mit nur 3200 Zuschauern an der Bremer Brücke?
  • Pro und Contra: Warum ist ein Alkoholverbot zu Corona-Zeiten im Stadion sinnvoll?

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN