VfL-Podcast „Brückengeflüster“ Eine Frage der Philosophie: Wie wichtig sind die Fans im Stadion für einen Sieg des VfL?

Lukas Gugganig vom VfL Osnabrück (rechts) im Zweikampf gegen Greuther Fürths Marco Meyerhöfer.Lukas Gugganig vom VfL Osnabrück (rechts) im Zweikampf gegen Greuther Fürths Marco Meyerhöfer.
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Osnabrück. Im Stadion oder am Fernseher – wo wird das Spiel geschaut? Und wie wichtig sind die Fans des VfL im Stadion für einen Sieg ihrer Mannschaft? Beides durchaus philosophische Fragen, die im VfL-Podcast „Brückengeflüster" gemeinsam mit Ralf Dierker von der Fanabteilung des VfL und Abwehr-Allrounder Lukas Gugganig beantwortet werden.


„Die Mannschaft lebt von der Fan-Kulisse"

Kurz vor dem ersten Heimspiel des VfL in der neuen Saison der 2. Bundesliga gegen Hannover 96 wird im VfL-Podcast „Brückengeflüster" über zwei Kernfragen diskutiert: Wie wichtig sind die Fans im Stadion für den Sieg der Mannschaft? Und schaut man als Fan das Fußballspiel seiner Mannschaft lieber in geselliger Runde vor dem Fernseher als in einem Stadion, das nur zu 20 Prozent ausgelastet ist? Je nachdem ob man Spieler oder Fans fragt: Die Antworten fallen doch sehr unterschiedlich aus. 

Die NOZ-Sportredakteure Harald Pistorius und Johannes Kapitza haben im Podcast VfL-Verteidiger Lukas Gugganig per Telefon zugeschaltet. Der ist überzeugt: „Der Fußball, die Spieler, die ganze Mannschaft lebt von der Fan-Kulisse." Und obwohl vergangenes Wochenende beim 1:1 bei Greuther Fürth nur gegnerische Fans im Stadion gewesen seien, habe ihn das richtig gepuscht. „Die Atmosphäre ist einfach viel emotionaler", sagt der Ex-Fürther Gugganig. 

Rudelgucken ins Leben gerufen

Eine etwas andere Haltung hat da Podcast-Gast Ralf Dierker, Mitglied der VfL-Fanabteilung und Fan seit der Saison 2006/2007. Für ihn wäre es ein Experiment, mit vielleicht nur 1300 Fans im Stadion zu sitzen. „Für mich bleibt da die Atmosphäre auf der Strecke", sagt er. Außerdem sei es verwirrend, dass in jedem Stadion andere Regeln herrschten. Um sich dennoch mit anderen Fans auszutauschen, hat Dierker im Osnabrücker Sportclub (OSC) – natürlich unter Berücksichtigung der Coronaregeln – ein Rudelgucken ins Leben gerufen. Dort ist Platz für bis zu 70 Zuschauer. 

Gemeinsam analysieren die Redakteure und die Gäste außerdem das Spiel des VfL in Fürth. Die entscheidenden Fragen stellt Johannes Kapitza, der persönlich vor Ort war: „Waren es am vergangenen Wochenende zwei verlorene Punkte oder ein gewonnener Zähler?" und „Wie konnten die Fürther vor allem in der ersten Halbzeit so einfach die Lücken in der Abwehr des VfL finden?"

Außerdem Themen im „Brückengeflüster": Das Interesse von Dynamo Dresden an VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend und der überraschende Wechsel von Moritz Heyer zum HSV. 

Diese Themen stehen auf dem Spielplan:

  • Hätte der VfL in Fürth die drei Punkte holen müssen?
  • Thioune, Schmedes, Wehlend: Welche Schlüsse lassen sich aus den Angeboten anderer Vereine für den VfL ziehen?
  • Stadion oder Fernseher – wo wird geschaut? Alles eine Frage der Philosophie. 
  • Wie wichtig sind die Fans im Stadion für einen Sieg des VfL Osnabrück?

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