VfL-Podcast „Brückengeflüster“ mit VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend Wie kann der Spielbetrieb mit Fans unter Corona-Bedingungen funktionieren?

Zum vierten Mal zu Gast im Podcaststudio der NOZ: VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend.Zum vierten Mal zu Gast im Podcaststudio der NOZ: VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend.
David Ebener/Grafik: NOZ

Osnabrück. Dürfen bald wieder Zuschauer an die Bremer Brücke? Und wenn ja, wie viele? Wie wird dann entschieden, wer eine Karte erhält? Und wird es für diese Saison eine Dauerkarte geben? VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend stellt sich in der aktuellen Folge des VfL-Podcasts „Brückengeflüster" den Fragen der Fußball-Fans.


Jürgen Wehlend beantwortet Fragen der VfL-Fans

Bleibt es bei der Obergrenze von 500 Gästen bei Großveranstaltungen? Wird es doch eine Neuverordnung geben, durch die eine Stadionauslastung von 20 oder vielleicht sogar 30 Prozent möglich wird? Wer hat in diesem Fall Anrecht auf ein Ticket? Und wann sind überhaupt wieder Zuschauer an der Bremer Brücke erlaubt? Es gibt etliche offene Fragen, die Fans in den vergangenen Tagen bei der NOZ-Sportredaktion eingereicht haben und mit denen sich natürlich auch VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend derzeit intensiv auseinandersetzt. Im VfL-Podcast „Brückengeflüster" ist Wehlend mittlerweile zum vierten Mal zu Gast und unterhält sich mit den NOZ-Sportredakteuren Harald Pistorius und Johannes Kapitza sowie VfL-Fan und Reporter Fabian Pieper darüber, wie ein Spielbetrieb mit Fans unter Corona-Bedingungen bei den Lila-Weißen aussehen könnte. 

David Ebener
Diskutieren über die Fragen der Fans: VfL-Fan Fabian Pieper (hinten links) und VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend (hinten rechts) sowie die NOZ-Sportredakteure Johannes Kapitza (vorne links) und Harald Pistorius.

Für den Geschäftsführer steht fest: „Fußball ohne Fans, das ist einfach nichts!" Deswegen war er am vergangenen Wochenende unter anderem beim Chemnitzer FC vor Ort, um sich einen Eindruck davon zu machen, wie Fußball mit Fans unter Corona-Bedingungen umgesetzt werden kann. Sein Fazit: Möglich sei es auf jeden Fall. Ob der Betrieb dann aufrecht erhalten werden könne, liege einerseits am Verein, andererseits aber natürlich auch am Verhalten der Fans. VfL-Fan Fabian Pieper ist sich diesbezüglich sicher: „Ins Stadion zu gehen, ist in diesem Fall ein Privileg, das Fans zu würdigen wissen sollten." 

Wehlend betont jedoch, dass ein Spielbetrieb mit Gästen nicht direkt zum Start der neuen Saison möglich sein wird. Ob zum Beispiel beim ersten Heimspiel der Lila-Weißen am 25. September gegen Hannover 96 Fans zugelassen sind, sei abhängig vom Infektionsgeschehen im Landkreis Osnabrück und den umliegenden Landkreisen. Vorrecht auf Karten hätten dann Dauerkartenbesitzer und Sponsoren. Die Entscheidung bezüglich der Dauerkarten für die kommende Saison sei außerdem gefallen: „Es wird keine geben", sagt Wehlend. Feste Plätze würden aber dennoch für die nächste Saison ihre Gültigkeit behalten. 

Außerdem gedenken die Redakteure und Gäste des Podcasts Karl Heinz „Kalla" Diehl. Die VfL-Legende starb am 9. September 2020 unerwartet Im Alter von 76 Jahren. Mit dem VfL wurde Diehl zwischen 1969 und 1971 dreimal Nordmeister, als Betreuer und Co-Trainer der 2. Mannschaft sowie als "Manager" der Traditionsmannschaft setzte er sich seit 1997 ehrenamtlich für den VfL ein. 

Um diese Fragen geht es diesmal im VfL-Podcast:

  • Spielbetrieb unter Corona-Bedingungen: Wie viele Fans dürfen ins Stadion?
  • Wie könnte der Ticket-Verkauf funktionieren und wer hat ein Anrecht auf die Tickets?
  • Nach langer Stadion-Abstinenz: Kann es sein, dass sich Fans vom Spielbesuch entwöhnen und nicht mehr wiederkommen?
  • Hätte das Ergebnis im Pokalspiel gegen den SV Todesfelde höher ausfallen müssen?

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