VfL-Podcast „Brückengeflüster“ blickt auch nach Todesfelde Sensationelle Siege und peinliche Pleiten: Der VfL Osnabrück und der DFB-Pokal

Lustige Anekdoten, schöne Erinnerungen und gute Wünsche für den VfL: Die Exprofis Björn Lindemann (links) und Dirk Gellrich im Podcast-Studio der NOZ. Foto: Jörn MartensLustige Anekdoten, schöne Erinnerungen und gute Wünsche für den VfL: Die Exprofis Björn Lindemann (links) und Dirk Gellrich im Podcast-Studio der NOZ. Foto: Jörn Martens
Jörn Martens/Grafik: NOZ

Osnabrück. Mit dem DFB-Pokalspiel beim SV Todesfelde in Schleswig-Holstein beginnt für den VfL Osnabrück die Saison 2020/21. Im aktuellen Podcast „Brückengeflüster" erinnern wir im Gespräch mit den Ex-Profis Dirk Gellrich und Björn Lindemann an sensationelle Siege und peinliche Pleiten – und wir schalten nach Todesfelde.


Ganz Todesfelde fiebert dem Pokalspiel entgegen

Wie die Löwen haben die ehrenamtlichen Macher des SV Todesfelde darum gekämpft, das Pokalspiel gegen den VfL Osnabrück im heimischen Joda-Sportpark austragen zu können. „Finanziell wäre es günstiger gewesen, in Osnabrück zu spielen - aber wir sind es unseren Freunden und Fans und dem ganzen Ort schuldig, dass wir in Todesfelde spielen", sagt Präsident Holger Böhm, der ins „Brückengeflüster" zugeschaltet wird. 

Sönke Ehlers
Begeisterung und Leidenschaft sind die wichtigsten Eigenschaften im Fußball: Das sagt Holger Böhm, Präsident des SV Todesfelde.

Der Clubchef beschreibt, welche Hürden der Verein überwinden musste, warum er die Bestimmungen des DFB für zu streng hält und wie der Oberligist die 300 Tickets für das Spiel verteilt hat. Und im größten Match der Vereinsgeschichte, dem die gesamte Region entgegenfiebert, rechnet sich Böhm auch eine Außenseiterchance für sein hochmotiviertes Team aus: „Bei Null ist die nicht..."

Im Podcast trafen sich Dirk Gellrich, von 1983 bis 1994 Profi beim VfL und eins der vielen Talente aus der legendären A-Jugend von 1982/83, und Björn Lindemann, einer der Helden der grandiosen Saison 2009/10, als der VfL unter Trainer Karsten Baumann den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte und es im DFB-Pokal nach Sensationssiegen gegen den Hamburger SV und Borussia Dortmund bis ins Viertelfinale brachte. 

Auch Dirk Gellrich war an einigen Pokal-Erfolgen beteiligt - vor allem in der Saison 1989/90, als der VfL Schalke 04, Wattenscheid 09 und den Karlsruher SC ausschaltete, ehe es im Viertelfinale in Braunschweig in einer dramatischen Regen- und Schlammschlacht eine 2:3-Niederlage gab. 

Aber „Katsche" erinnert sich auch an drei peinliche Pokalpleiten - gleich zweimal, nach den Blamagen in Salmrohr (1987) und Hasborn (1991), musste Rolf Grünther seinen Trainerstuhl räumen. Zugeschaltet aus Hannover erzählt der Trainer, der den VfL 1986/87 auf den sechsten Platz und damit zur besten Platzierung in der 2. Bundesliga geführt hatte, von den Umständen der Rausschmisse. 

Abseits vom Pokal schildert Björn Lindemann sein neues Leben in der Heimat. In Münchehagen ist er mit seiner aus Thailand stammenden Frau und der gemeinsamen Tochter auf einem Bauernhof heimisch geworden und hat als Spielertrainer seinen Heimatverein VfL Münchehagen in die Bezirksliga geführt. 

Diese Themen stehen auf dem Plan:

  • Was erwartet den VfL im "Deathfield", wie die Todesfelder ihren Sportplatz nennen?
  • Wie hat es der SV Todesfelde geschafft, die Ausrichtung des Spiels zu realisieren?
  • An welche Pokalpleite erinnert sich Dirk Gellrich besonders gut?
  • Was bedeutet Björn Lindemann die Erinnerung an die Aufstiegssaison?
  • Warum war die Station in Thailand so wichtig für „King Linde"?
  • Was genau geschah auf der Zugfahrt zum Spiel nach Stuttgart?
  • Warum schloss Rolf Grünther nach der Entlassung 1991 mit dem Profifußball ab?

Das „Brückengeflüster" erscheint jeden Dienstag auf noz.deSpotifyDeezerApple und Goolge Podcasts.


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