VfL-Podcast „Brückengeflüster“ Wenn der Vater mit dem Sohn: Timo und Frank Beermann über alte Zeiten und neue Ziele

Wieder an Bord: Timo Beermann (links) spielt nach sieben Jahren in Heidenheim wieder beim VfL Osnabrück. Vater Frank Beermann kann sich noch gut an die Anfänge erinnern, nicht zuletzt, weil er seinen Sohn selbst acht Jahre lang trainiert hat.Wieder an Bord: Timo Beermann (links) spielt nach sieben Jahren in Heidenheim wieder beim VfL Osnabrück. Vater Frank Beermann kann sich noch gut an die Anfänge erinnern, nicht zuletzt, weil er seinen Sohn selbst acht Jahre lang trainiert hat.
Helmut Kemme/Hermann Pentermann/Grafik: NOZ

Osnabrück. 2011 hatte er unter Trainer Uwe Fuchs seinen ersten Auftritt in der Profi-Elf des VfL Osnabrück. Jetzt kehrt Timo Beermann nach sieben erfolgreichen Jahren beim 1. FC Heidenheim zurück zu den Lila-Weißen. Als Gäste im VfL-Podacst "Brückengeflüster" sprechen er und sein Vater über eine Karriere, die so keiner erwartet hat, analysieren das 2:0 gegen den SC Heerenveen und klären, woher der Spitzname "Eule" kommt.


Sieben Jahre lang war er dem 1. FC Heidenheim treu, doch dann hat ihn die Bremer Brücke wieder gepackt. Nach Heidenheims Auswärtsspiel vergangene Saison gegen den VfL sei bei Timo Beermann der Wunsch gereift, wieder zu dem Verein zurückzukehren, bei dem er 2011 seine ersten Schritte als Profi gemacht hat - und es hat geklappt. "Es war einfach eine richtig geile Stimmung damals", erinnert er sich. Ein sportlicher Rückschritt? Keinesfalls, er habe viel mehr nach einer neuen Herausforderung gesucht, sagt Beermann im Interview mit den NOZ-Sportredakteuren Harald Pistorius und Susanne Fetter. 

Mit seinem Vater Frank Beermann, der seinen Sohn acht Jahre lang in der Jugend des OFV Ostercappeln trainiert hat, ist der Abwehrmann der Lila-Weißen zu Gast im VfL-Podcast "Brückengeflüster". Der Vater erzählt von der Fußballbesessenheit seines Sohnes und beschreibt die Entwicklung vom Talent zum Profi.

Er erinnert sich gut an die ersten Schritte seines "Fußball-bekloppten" Sohnes bei den Minikickern: "Er war auf jeden Fall der Kopf der Truppe. Aber dass er mal Profi-Fußballer werden würde, damit hat damals noch keiner gerecht." Es sei ein absoluter Traum gewesen, von dem keiner erwarten konnte, dass er wahr wird. 

Beermann spricht über seine Zeit beim 1. FC Heidenheim, die besondere Art des Langzeittrainers Frank Schmidt und über seine Gründe für die Rückkehr nach Osnabrück. Die Vorbereitung, das Testspiel gegen Heerenveen und die ersten Eindrücke von der Arbeit des neuen Trainers Marco Grote sind weitere Themen.

Hermann Pentermann
Der Rückkehrer: Timo Beermann (hinten links) mit seinem Vater Frank Beermann (hinten rechts) im Gespräch mit den NOZ-Sportredakteuren Harald Pistorius und Susanne Fetter.

Zugeschaltet im Podcast ist Uwe Fuchs. Der Ex-Bundesligaprofi trainierte den VfL Osnabrück  2011 und warf Timo Beermann am 16. August 2011 ins kalte Wasser: Beim 0:0 in Erfurt stand der Innenverteidiger überraschend  in der Startelf und gab sein Profidebüt. "In der Vorbereitung hat Timo mich nicht überzeugt", gibt Fuchs zu. Er habe aber den Willen gehabt zu spielen, und dann auch die Chance bekommen. Die Entwicklung die Timo Beermann dann hingelegt habe, habe ihm letztlich Recht gegeben. 

Diese Themen stehen auf dem Plan:

  • Sportlicher Rückschritt oder richtige Entscheidung? Timo Beermann begründet seine Rückkehr zum VfL Osnabrück
  • Stärken und Schwächen: So lief das 2:0 gegen Heerenveen aus Sicht von Beermann
  • Nach sieben Jahren unter Trainer Frank Schmidt beim 1. FC Heidenheim: Wie war die Umstellung für Beermann auf Marco Grote?
  • "Er war Fußball-bekloppt": Vater Frank Beermann über die Anfänge seines Sohnes bei den Minikickern und seine weitere Karriere.
  • Timo Beermann erinnert sich an sein erstes Profispiel für den VfL in Erfurt im Jahr 2011.
  • Wie kann der Klassenerhalt des VfL diese Saison gelingen? Beermann schöpft aus seiner Erfahrung in Heidenheim. 

Das „Brückengeflüster" erscheint jeden Dienstag auf noz.deSpotifyDeezerApple und Goolge Podcasts.


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