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Finnischer Anteil bleibt gleich Mehrheit des Fuchs-Gewürzkonzerns geht an Stiftung



Dissen. „Gewürzkönig“ Dieter Fuchs hat seinen Mehrheitsanteil an dem Fuchs-Gewürzkonzern in Dissen auf die gemeinnützige Dieter Fuchs Stiftung übertragen. Der Senior zieht sich im Zuge seiner Nachfolgeplanung immer weiter aus dem zweitgrößten Gewürzersteller der Welt zurück.

Die Stiftung, die von einem Vorstand geleitet und einem Kuratorium beaufsichtigt wird, hielt bisher 8,6 Prozent an der DF World of Spices GmbH und verfügt nun über die Mehrheit, wie das Unternehmen mitteilte. Die genaue Höhe des Anteils nannte das Management zunächst nicht.

Der Anteil der finnischen Paulig-Gruppe bleibt mit 25,1 unverändert. Ein Antrag beim Bundeskartellamt auf „Erwerb gem. Kontrolle über DF World of Spices GmbH, Dissen“ hatte den Eindruck erweckt, der finnische Gesellschafter beabsichtige, seinen Anteil zu erhöhen – möglicherweise bis hin zu einer Kontrollmehrheit.

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Fuchs Gewürze schrieb in einer Mitteilung, dem sei nicht so. „Der kartellrechtliche Begriff der ‚gemeinsamen Kontrolle‘ führt nicht zu einer gleichberechtigten Teilung der Führung.“ Der Paulig-Gruppe würden lediglich bestimmte, beschränkte Rechte als Minderheitsgesellschafter eingeräumt. An der Führung des Dissener Unternehmens ändere sich nichts. Ziel der Mehrheitsübertragung an die Stiftung sei, die Eigenständigkeit von Fuchs Gewürze langfristig zu sichern.

Eine Sprecherin der auf die Herstellung von Gewürzen, Kaffee und Snacks spezialisierten Gruppe in Helsinki bestätigte, dass der Paulig-Anteil gleich bleibe.

Der mit zahlreichen Tochtergesellschaften international aufgestellte Fuchs-Konzern erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Umsatz von knapp 460 Millionen Euro, er gilt als hoch profitabel. Fuchs beschäftigt rund 2600 Mitarbeiter.


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