Schnee und Glatteis Unfälle und Zugausfälle in Niedersachsen und Bremen

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Schnee und Glatteis machte sowohl Autofahrern als auch Zugpassagieren zu schaffen. Symbolbild: dpaSchnee und Glatteis machte sowohl Autofahrern als auch Zugpassagieren zu schaffen. Symbolbild: dpa

ski/dpa Osnabrück. Spiegelglatte Straßen sind am Sonntag vielen Niedersachsen und Bremern zum Verhängnis geworden. In beiden Bundesländern kam es binnen 24 Stunden zu mehr als 300 Unfällen. Auch Zugpassagiere müssen am Montagmorgen mit Ausfällen und Verzögerungen rechnen.

Aktuell meldet die Bahn, dass der Zugverkehr zwischen Leer und Norddeich Mole in beiden Richtungen weiterhin nicht aufgenommen werden kann. Ein Ersatzverkehr mit Bussen werde vereinzelt angeboten. Zwischen Bremen und Hannover kommt es ebenfalls bei den RE-Zügen zu Zugausfällen.

Spiegelglatte Straßen sind bereits am Sonntag vielen Niedersachsen und Bremern zum Verhängnis geworden. In beiden Bundesländern kam es binnen 24 Stunden zu mehr als 300 Unfällen. Allein die Polizeidirektion Oldenburg meldete am Montag in einer ersten Bilanz 183 Unfälle. Bei 16 davon wurden Menschen verletzt.

97 Unfälle im Bremer Stadtgebiet

„Es hätte noch schlimmer kommen können“, sagte ein Sprecher. Weil der Wintereinbruch auf einen Sonntag fiel, waren deutlich weniger Menschen mit dem Auto unterwegs als an Werktagen. In Bremen meldete die Polizei für das gesamte Stadtgebiet 97 Unfälle.

Auch auf der Autobahn 1 zwischen dem Ahlhorner Dreieck und Holdorf war die Autobahnpolizei am Sonntag im Dauereinsatz. Hier rückten die Beamten zu 21 Unfällen aus, dabei wurden mindestens zwei Menschen leicht verletzt. Allein hier liegt der entstandene Gesamtschaden bei über 100 000 Euro.

Zugpassagiere zu Fuß zum Bahnhof

Wegen Blitzeis saßen am Sonntagabend Zugpassagiere in Ostfriesland fest. Die Passagiere im IC von Köln nach Emden machten sich zu Fuß auf den Weg zum nahegelegenen Bahnhof.

Schwieriger war die Situation in einem weiteren IC. Der Zug war auf dem Weg von Norddeich nach Köln unterwegs und wischen Norddeich und Emden liegengeblieben. Die Menschen sollten in der Halle einer Fährgemeinschaft untergebracht und dort unter anderem vom Technischen Hilfswerk untergebracht werden.

Auch zwischen Bremen, Oldenburg und Leer, sowie Bremen und Bremerhaven und Hannover und Bremen sind am Sonntag diverse Züge ausgefallen .


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