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Jahresrückblick Wietmarschen Wellen: Gemeinde muss sich um Flüchtlinge kümmern

Von Ludger Jungeblut | 31.12.2014, 20:00 Uhr

Der neue Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, Manfred Wellen, hat die Verpflichtung der Gemeinde unterstrichen, sich um die Flüchtlinge zu kümmern, die der Kommune zugewiesen wurden. Die besondere Herausforderung bestehe darin, geeignete Wohnungen für Asylbewerber zu finden, die noch erwartet würden.

Der zweite stellvertretende Bürgermeister Johannes Osseforth bedankte sich bei der Bürgerschaft für das große, auch ortsteilübergreifende ehrenamtliche Engagement. Die Einrichtung einer Marienkapelle in der Wallfahrtskirche bezeichnete er als gelungen. Der frühere Bürgermeister Alfons Eling freute sich darüber, das sich in Lohne eine Gruppe von Männern zusammengefunden hat, um das Umfeld der katholischen Kirche in Lohne zu pflegen.

Welling äußerte die Hoffnung, dass der neue Bürgermeister Wellen mit seiner Arbeit nahtlos an die Erfolgsbilanz von Eling anknüpft. „Ich hoffe, dass es in der Gemeinde wirtschaftlich weiter kräftig bergauf geht. Arbeitsplätze in der Kommune und die damit verbundenen Steuereinnahmen kommen uns allen zugute.“

Die Gemeindevertreter erinnerten auch an das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen den Gemeinden Wietmarschen und Mortagne-au-Perche in Frankreich, das im Mai mit einem Festakt in Lohne gefeiert wurde. Ihre Wurzeln hat die Partnerschaft im Jahre 1984, als die Realschule Lohne erstmals einen Schüleraustausch mit dem Lycée Bignon organisierte. Aus den guten Beziehungen entwickelte sich die offizielle Partnerschaft, die 1989 besiegelt wurde. Zwischen den Radsportlern bestehen enge Kontakte.

Weitere Berichte aus Wietmarschen und Lohne finden Sie unter www.noz.de/lokales/lohne