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Ausschuss tagt Baugebiet Schafweg III in Wietmarschen: Vergabe im Sommer

Von Ludger Jungeblut | 16.02.2017, 08:52 Uhr

Das geplante Baugebiet „Schafweg III“ mit 48 Bauplätzen im Ortskern von Wietmarschen-Lohne ist auf einem guten Weg. Einstimmig hat der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss in der jüngsten Sitzung im Rathaus in Wietmarschen-Lohne den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss beschlossen.

Nach Angaben von Bauamtsleiter Jörg Peters soll die Vergabe der Bauplätze im Sommer dieses Jahres stattfinden. Es haben sich bereits viele Interessenten gemeldet. Angeboten werden 43 Bauplätze zur Errichtung von Einfamilienhäuser sowie fünf Bauplätze in der zweiten Bauzeile der Hauptstraße für den Mietwohnungsbau.

Kritische Einlassungen der Anlieger

Peters verwies darauf, dass sich mehrere Anlieger der nördlich angrenzenden Siedlung Brinkkamp kritisch zu den Plänen geäußert haben. Die ursprünglich vorgestellte alternative Ausbaulösung wäre aus Sicht der Anlieger die bessere Alternative gewesen. Diese hätte eine gleichmäßigere Straßenführung und Verteilung der Grundstücke mit einem relativ gleichmäßigen Abstand zur Bebauung zum Brinkkamp bewirkt.

Anliegen plädieren für zusätzlichen Fuß- und Radweg

Desweiteren hielten es die Anlieger für bedenklich, dass von der Haupterschließungsstraße im neuen Baugebiet nur eine Fuß- und Radwegeverbindung zum Brinkkamp (Falkenstraße) geschaffen werden soll und regten an, eine weitere Fuß- und Radwegeverbindung über die Bussardstraße zu verwirklichen.

Haupterschließungsstraße soll nicht geradlinig geführt werden

Sowohl die Verwaltung als auch die Ausschussmitglieder folgten dieser Argumentation aber nicht. Sie verwiesen darauf, dass die Haupterschließungsstraße aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht geradlinig geführt werden solle und im Sinne einer verdichteten Bebauung bei der jetzt zum Tragen kommenden Ausbauvariante mehr Bauplätze angeboten werden könnten.

„Keine Notwendigkeit für weitere Verbindung

Für einen weiteren Rad- und Fußweg sahen Verwaltung und Ausschuss keine Notwendigkeit. Bauamtsleiter Peters: „Ein zusätzlicher Fuß- und Radweg bedeutet lediglich für rund 15 Baugrundstücke eine Verkürzung der Fuß- und Radwegeverbindung nach Norden.“ Diese Verkürzung betrage dabei nur circa 100 beziehungsweise rund 230 Metern gegenüber den derzeit vorgesehenen Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer. Ausschussvorsitzender Dieter Nüsse (CDU) verwies darauf, dass fünf Grundstückseigentümer von der Anlegung eines weiteren Fuß- und Radweges betroffen wären.

Spielplatz soll altes und neues Baugebiet verbinden

Konsens bestand im Ausschuss auch darin, durch einen gemeinsamen Spielplatz das alte und neue Baugebiet miteinander zu verbinden.

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