Zahlen in Westoverledingen verbessert Heimat- und Verkehrsverein zieht positive Bilanz

Von Hermann-Josef Döbber

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Eine positive Bilanz zog der Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Westoverledingen mit (von links) dem Vorsitzenden Hartmut Ibelings, Geschäftsführer Manfred Bleeker sowie den Beisitzern Alwin Skerat, Albert Niemann, Georg Schnur, Thea Braams und Alwin Noormann. Foto: Hermann-Josef DöbberEine positive Bilanz zog der Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Westoverledingen mit (von links) dem Vorsitzenden Hartmut Ibelings, Geschäftsführer Manfred Bleeker sowie den Beisitzern Alwin Skerat, Albert Niemann, Georg Schnur, Thea Braams und Alwin Noormann. Foto: Hermann-Josef Döbber

Westoverledingen. Der Heimat- und Verkehrsverein (H&V) Westoverledingen hat 2016 im touristischen Bereich höhere Übernachtungszahlen erzielen können.

Die Zahlen konnten mit 92.823 um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (91.036) gesteigert werden, hieß es in der Generalversammlung in der Gaststätte Cramer in Steenfelderfeld.

Nach den Worten des Vorsitzenden Hartmut Ibelings und des Geschäftsführers Manfred Bleeker hat es insbesondere im Bereich Camping mit 4,5 Prozent mehr Übernachtungen gegeben. Das sei vor allem auf die neuen Angebote wie Schlaffässer und Woodlodges (komfortable Holzhütten) zurückzuführen. Die Zahlen in den Gruppenunterkünften lägen mit 5900 auf dem Vorjahresniveau.

Der Anteil der Privat- und Hotelzimmer lag Bleeker zufolge mit 22.025 mit 7,9 Prozent unter denen von 2015. Die Bettenauslastung habe wieder bei rund 90 bis 100 Tagen gelegen, allerdings bestünden deutliche Unterschiede von Vermieter zu Vermieter. Bemühungen, das Angebot an Privatvermietern wieder zu erhöhen, sei nicht wesentlich gelungen. Bleeker nannte als Gründe altersbedingte Aufgaben, Verkauf der Objekte oder Festvermietung zum Beispiel an in Papenburg tätige Monteure. Auf den Reisemobilplätzen in Flachsmeer und Steenfelderfeld habe es rund 2800 Übernachtungen und damit etwas weniger als in den Vorjahren gegeben. Auch stand der Platz am Rathaus in Ihrhove wegen einer Baumaßnahme nicht zur Verfügung. Bei den Vermietern Ursel und Gebhard Woortmann sind vereinsseitig zwei Ehrungen von Urlaubern erfolgt, die zum 10. bzw. 20. Mal zu Gast waren.

Auf die weitere Vorstandsarbeit des H&V eingehend hieß es, das diese harmonisch und effektiv war. Ein eingespieltes Team sei in bewährter Besetzung tätig gewesen, allerdings schied Heinz Janssen nach über 30-jähriger aktiver Vorstandsarbeit aus und wurde einstimmig zum ersten Ehrenmitglied des Vereins gewählt. Das Jahresprogramm – vom Speckendicken-Essen bis zum Weihnachtsmarkt - hat laut dem Geschäftsführer einen festen Besucherstamm. „Es kommen aber immer wieder neue Gäste und Interessierte hinzu.“ Bleeker sieht das als einen Beweis dafür, dass „die Mischung stimmt.“ Es werde allerdings zunehmend schwieriger, interessante Programmpunkte und Ziele, die im Kostenrahmen liegen, zu finden. Um so schöner sei es, dass im Berichtszeitraum wieder der Backtag mit ostfriesischem Butterkuchen und Rosinenbrot mit Butter im Rahmen des Mühlentages in Mitling-Mark stattfinden konnte. Im Vorjahr habe man die Veranstaltung aus personellen Gründen absagen müssen.

Die Volkstanzgruppe trat nach einem Bericht von Hermann Brink bei verschiedenen Veranstaltungen auf. Ein Highlight sei der Auftritt, gemeinsam mit anderen ostfriesischen Gruppen, im Mai 2016 beim Kunst- und Handwerkermarkt beim Ulenhoff in Grotegaste gewesen. Eine starke Delegation habe am 40-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstanz- und Trachtengruppen (AGOV) in Middels teilgenommen. Einen besonders guten Kontakt gebe es mit der Volkstanzgruppe des Heimatvereins Overledingerland Rhauderfehn.

Die Zahl der Vereinsmitglieder ist 2016 mit 380 (Vorjahr 379) weiter angestiegen. Die anhaltend gute Kassenlage von 15.200 Euro nach leicht angehobenen, aber weiterhin äußerst geringen Mitgliedsbeiträgen erlaubte es, auch im abgelaufenen Geschäftsjahr kulturelle und andere Projekte zu unterstützen. Darunter waren nach Angaben von Manfred Bleeker ein Zuschuss über 500 Euro für die Digitalisierung der rund 60.000 Datensätze der Museumsdatei des Schulmuseums Folmhusen und 435 Euro für einen neuen Tisch auf dem Rastplatz am Russenweg im Bereich Großwolderfeld/Flachsmeer.

Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn wurde 2016 weiter verstärkt. Mit denen sind Bleeker zufolge ein neues einheitliches Logo und eine neue Gestaltungslinie ausgearbeitet worden. Verschiedene Prospekte hätten bereits das neue „Outfit“


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