Aufnahme in Programm des Bundes Orgel in Mitling-Mark soll restauriert werden

Freuen sich über die baldige Sanierung der historischen Brond de Grave Winter-Orgel (von links) Pastorin Bianca Spekker, Andreas Damke, Mitglied der Kirchengemeinde Mitling-Mark, die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann sowie Organist und Pastor Gabor Klink-Spekker. Foto: Büro Gitta ConnemannFreuen sich über die baldige Sanierung der historischen Brond de Grave Winter-Orgel (von links) Pastorin Bianca Spekker, Andreas Damke, Mitglied der Kirchengemeinde Mitling-Mark, die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann sowie Organist und Pastor Gabor Klink-Spekker. Foto: Büro Gitta Connemann

Mitling-Mark. Die Brond de Grave Winter-Orgel in der ev.-ref. Kirche zu Mitling-Mark ist in das Orgelprogramm des Bundes aufgenommen worden. Das Instrument, das 1860 in Betrieb genommen wurde, ist dringend sanierungsbedürftig.

Schon bald sollen die Mitglieder der Kirchengemeinde Mitling-Mark aber wieder wundervolle Klänge aus der 150 Jahre alten „Dame“ hören. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann setzte sich einer Mitteilung zufolge in Berlin erfolgreich für die Aufnahme in das Orgelprogramm des Bundes ein. Insgesamt sind für eine umfängliche Restaurierung rund 90.000 Euro nötig. Die Hälfte kommt nun aus Berlin. Connemann hatte sich ein Bild vor Ort gemacht und einen Antrag der Kirchengemeinde in Höhe von 45.000 Euro initiiert.

„Wertvolles Instrument“

Mit Unterstützung eines Denkmalpflegers vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege hatte sich die Christdemokratin für eine Förderung bei der Beauftragten für Kultur und Medien, Bundestagsmitglied Monika Grütters, stark gemacht – mit Erfolg.

Pastorin Bianca Spekker erklärt, warum die Orgel so wichtig ist: „Ein solch wunderbares, wertvolles Instrument muss der Kirchengemeinde erhalten bleiben. Künftige Generationen von Musikern, Besuchern und Mitling-Markern sollen sich an dem schönen Stück handwerklicher Kunst musikalisch erfreuen.“ Der Orgelbauer Brond de Grave Winter aus Leer fertigte die Orgel. 1860 wurde diese in Betrieb genommen. Im 1. Weltkrieg wurden die Prospekt-Pfeifen entnommen. 150 Jahre Einsatz hinterließen weitere Spuren. Eine Restauration ist dringend erforderlich. Das Windsystem ist undicht. Die Orgel leidet unter starkem Holzwurm-Befall. Hinzu kommen ein überholungsbedürftiges Innenpfeifenwerk, verlorene Prospektpfeifen und eine abblätternde Manualklaviatur.

Spenden von Gemeindemitgliedern

Nun soll das Instrument vollständig restauriert werden, um Gemeinde und Gäste mit ihrem früheren Klang zu verzaubern. Obwohl die Gemeindemitglieder bereits einen beachtlichen Betrag an Spenden aufbringen konnten, fehlte aber noch der Löwenanteil. Die 45.000 Euro vom Bund kommen also sehr gelegen. „Das Geld landet hier genau an der richtigen Stelle. Diese Orgel ist ein unverzichtbarer Pfeiler der Kirchengemeinde“, so Connemann.