Großeinsatz am Montagabend Folmhusen: Vermisster 20-Jähriger in Krefeld entdeckt

Etwa 80 Einsatzkräfte waren an der Suchaktion am Montagabend beteiligt. Foto: Frank LogerEtwa 80 Einsatzkräfte waren an der Suchaktion am Montagabend beteiligt. Foto: Frank Loger

Folmhusen. Am Montagabend haben zahlreiche Einsatzkräfte in Folmhusen nach einem 20 Jahre alten Mann gesucht. Der aus Afghanistan stammende und in Krefeld wohnende Mann hat eine geistige Behinderung und war mit seiner Familie zu Gast bei Verwandten. Nach Mitternacht gab es Entwarnung.

Der 20-Jährige war mit seiner Familie zu Besuch bei Verwandten in Folmhusen. Gegen 17 Uhr war er vor die Tür gegangen und verschwunden. Zunächst hatte die Familie selber nach dem Mann gesucht, ihn aber nicht gefunden. Um kurz nach 22 Uhr riefen sie die Polizei. Nach Angaben der Beamten hat der Gesuchte eine geistige Behinderung und den Entwicklungsstand eines Kleinkindes. Zudem hat er keinerlei Deutschkenntnisse. Umgehend wurde eine groß angelegte Suche veranlasst.

Neben der Feuerwehr wurde auch die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuz aus Aurich und ein Hubschrauber der Polizei aus Hannover angefordert. Im weiteren Verlauf wurden zudem weitere Suchhunde eingesetzt. Nach Mitteilung der Feuerwehr ist im Laufe des Abends der Suchradius erweitert worden. Ein Hubschrauber überflog das Gebiet mit einer Wärmebildkamera. Etwa 80 Einsatzkräfte waren an der Suche beteiligt. Um 0.36 Uhr erhielten die Einsatzkräfte die Nachricht, dass der 20-Jährige unversehrt im mehr als 200 Kilometer entfernten Krefeld angetroffen wurde. Nach Angaben der Polizei hatte der junge Mann einen Bus nach Leer genommen und war dort in den Zug nach Krefeld gestiegen.


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