Drei mögliche Spender gefunden Hoffnung für Pascal aus Rhauderfehn

Der kleine Pascal aus Rhauderfehn. Foto: privatDer kleine Pascal aus Rhauderfehn. Foto: privat

Rhauderfehn. Neue Hoffnung im Kampf gegen Leukämie für Pascal Pünter aus Rhauderfehn. Für den Dreijährigen sind drei potenzielle Knochenmarkspender gefunden.

„Wir hoffen, dass es so ist“, sagt Anna Fennen vom Verein Leukin . Sie hat bereits etliche Typisierungsaktionen für den kleinen Ostfriesen und andere Erkrankte organisiert.

Bei den drei potenziellen genetischen Zwillingen handelt es sich bisher nur um eine grobe Ähnlichkeit. „Jetzt geht es in die Feinabstimmung“, erklärt Fennen. In zehn bis 14 Tagen soll sich dann nach Blutuntersuchungen herausstellen, ob einer der drei Unbekannten ein Volltreffer ist. Für den Abgleich ist auch von Pascal Blut entnommen worden.

Ob unter den Kandidaten einer der 230 Menschen ist, die sich vor gut vier Wochen in Rhede für die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) haben registrieren lassen, glaubt Fennen übrigens nicht. „Bis die in der Datenbank sind, dauert es normalerweise sechs Wochen.“ Die DKMS brauche einige Zeit, um die Daten abzuarbeiten.

Dass es für Pascal neue Hoffnung gibt, ist für Fennen kein Grund aufzuhören. „Dann hätten wir schon vor hundert Mal aufhören müssen.“ Leukin hat seit der Gründung vor 19 Jahren 52000 Menschen registriert und dabei 561 Spender gefunden. Die nächste Typisierung ist für den 18. April von 11 bis 17 Uhr im Multi-Süd in Leer geplant. Registrieren lassen darf sich jeder Gesunde zwischen 17 und 55 Jahren.


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