Ein Artikel der Redaktion

Bohrungen in Hilkenborg Friesenbrücke: Boden-Test für Baustelle

Von Holger Szyska | 10.08.2019, 12:14 Uhr

Für den Neubau der Friesenbrücke sind auf Westoverledinger Seite der Ems eine Halle für Schweißarbeiten und ein Lagerplatz für Baustoffe vorgesehen. Die Beschaffenheit des Bodens wird derzeit untersucht.

Im Auftrag der Deutschen Bahn waren Mitarbeiter der BGU Ingenieure GmbH aus Hannover in der vergangenen Woche in Hilkenborg im Einsatz. Wie Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis gestern auf Anfrage der Rheiderland Zeitung (RZ) bestätigte, wurden Bohrungen vorgenommen, um mögliche Flächen für die Lagerung von Baustoffen und Maschinen sowie für die Baustelleneinrichtung zu erkunden. Es seien noch nicht alle Bohrungen abgeschlossen, so Meyer-Lovis. Ergebnisse seien erst in den nächsten Wochen oder Monaten zu erwarten.

Der Eigentümer der Weideflächen, die auf beiden Seiten der Bahnstrecke auf Westoverledinger Seite der Ems liegen, ist ein Rheiderländer. Die Bahn habe sich im Vorfeld wegen der Bohrungen bei ihm gemeldet und er habe schriftlich sein Einverständnis dazu erklärt, sagte er der RZ. Ein Pachtangebot für die Flächen habe er bislang nicht erhalten. „Konkretes weiß ich noch nicht, die wollen wieder auf mich zukommen.“

Nach bislang bekanntem Stand soll die Baustelle im Jahr 2022 auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern eingerichtet werden. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von bis zu zweieinhalb Jahren. Der Baubeginn ist 2022 geplant, die Inbetriebnahme der neuen Drehbrücke bisher Ende 2024.