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Rabbel hat kräftig erweitert Westerkappelner Confiserie mit neuem Werksverkauf

Von Frank Klausmeyer | 02.12.2015, 18:04 Uhr

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft hat die Confiserie Rabbel ihren neuen Werksverkauf im Gewerbegebiet Gartenkamp eröffnet. Auf rund 150 Quadratmeter Fläche präsentiert das Westerkappelner Unternehmen einen bunten Querschnitt seiner Pralinen, Gebäckmischungen, Kuchen und was das süße Sortiment sonst noch hergibt.

„Wir hatten den Werksverkauf in der Vergangenheit ein bisschen stiefmütterlich behandelt“, sagt Geschäftsführer Christian Rabbel. Anfangs war die im ziemlich beengten Foyer der Verwaltung angesiedelt. Danach zog die Direktvermarktung in eines der beiden Wohnhäuser ein, die Rabbel mitsamt des zugehörigen Grundstücks vor einigen Jahren als Erweiterungsfläche erstanden hat. Weil die Erweiterung in diesem Jahr in die Tat umgesetzt worden ist und die beiden Häuser dafür abgerissen werden mussten, war der Werksverkauf übergangsweise wieder im Foyer des Altbaus untergebracht.

Süßes perfekt präsentiert

Nun gibt es Platz satt. Im täglich (außer sonntags) geöffneten Verkaufsraum werden Kuchen und Konfekt auf vier großen Podesten sowie in von warmen Licht angestrahlten Regalwänden präsentiert – da wissen Naschkatzen gar nicht, wo sie denn zuerst zugreifen sollen. Zu den Kundenparkplätzen hin gibt es große Schaufenster.

Nachfrage steigt

 Mit dem neuen Werksverkauf reagiert Rabbel auf die gestiegene Nachfrage . Gleichwohl nimmt der Direktabsatz nur eine untergeordnete Rolle im Geschäft der Confiserie ein, sagt Konditormeister Christian Rabbel. Vorrangig lautet das Geschäftsmodell B-to-B, was für business-to-business steht und bedeutet, dass Rabbel den Endverbraucher nicht direkt, sondern über Fachhändler, Feinkostläden oder Hotels beliefert. Auch im Versandhandel ist das Westerkappelner Unternehmen breit aufgestellt.

Produktion vergrößern

Der Werksverkauf macht auch deshalb nur einen kleinen Teil der weitgehend abgeschlossenen Erweiterung aus. Die neue Halle am Gartenkamp hat eine Grundfläche von 2500 Quadratmeter. Geschaffen worden sind Lagerflächen, weitere Kühlmöglichkeiten und großzügige Sozialräume für die Belegschaft oder, wie Christian Rabbel sagt, „all das, wofür vorher der Platz fehlte.“ Wenn die Bereiche in die neue Halle umgezogen sind, solle im Gegenzug im Altbestand die Produktionsfläche vergrößert werden, berichtet der Geschäftsführer.

Die Confiserie Rabbel beschäftigt derzeit 130 Mitarbeiter und zählt damit mittlerweile zu den größten Arbeitgebern in der Gemeinde Westerkappeln.