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Kein Sommer – wenige Gäste Freibad in Westerkappeln verzeichnet Rekordtief bei Besucherzahlen

13.09.2011, 15:45 Uhr

Der Sommer war zumindest gefühlt kalt und nass. Dieses Gefühl bestätigen auch die Besucherzahlen des Freibades am Bullerteich in Das Bad verzeichnet mit 38576 Badegästen ein Rekordtief seit der Renovierung 2007.

„Schlechter war es nur 1993 mit 33588 Gästen“, sagt Melanie Jaretzki, Kaufmännische Leiterin bei den Gemeindewerken Westerkappeln. Im Vergleich zum vergangenen Jahr mit 57600 gezählten Gästen kamen rund 19000 Badegäste weniger in das Freibad am Bullerteich.

Die Freibäder in den umliegenden Gemeinden wurden allerdings prozentual noch stärker von dem schlechten Wetter gestraft als Westerkappeln. In Lengerich und Tecklenburg haben sich die Besucherzahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr in etwa halbiert. In Lengerich kamen 2010 26678 Badegäste und in dieser Saison nur 14925. In Tecklenburg sprangen dieses Jahr sogar weniger als halb so viele Menschen ins kühle Nass im Vergleich zu 2010 (2010: 44278/2011: 21791). Alarmieren braucht der Besucherrückgang in Westerkappeln daher nicht, sagt Jaretzki: „Weniger Badegäste bedeuten auch weniger Personalkosten und weniger Chlor, das bezahlt werden muss.“ Dennoch seien gute Besucherzahlen besser für die Gemeindekasse.

In der vergangenen Woche kamen trotz wechselhaftem Wetter noch 738 Gäste in das Freibad, Einnahmen durch Eintrittsgelder gab es allerdings nur 142 Euro. „Das weist darauf hin, dass viele Leute eine Jahreskarte hatten“, sagt Jaretzki.

Die Gründung des Förderkreises Bullerteich (FKB) vor knapp zwei Wochen kommt zum richtigen Zeitpunkt. Die Verantwortlichen werden nun überlegen, wie die Besucherzahlen im Sommer 2012 gesteigert werden können. Wenngleich – für besseres Wetter wird auch ein Förderverein nicht sorgen können.