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Die WM und der Wasserverbrauch im WC Spitzenwerte in den Pausen

07.07.2014, 19:48 Uhr

ajc Westerkappeln.Die Spannung steigt: Heute steht das Halbfinalspiel Deutschland gegen Brasilien an. Für viele Fans heißt das, sich ab 22 Uhr vor einem Fernseher zu positionieren, um bei Bier und Nervenfutter Fußball zu gucken. Das stille Örtchen besuchen nur wenige währenddessen.

Das verkneifen sich die gespant auf den Bildschirm schauenden Zuschauer, wenn Hummels und Müller auf dem Platz alles geben – ganz nach dem Motto: Rollt der Ball, füllt sich die Blase.

Mal ernsthaft: Toilettengänge reduzieren sich nachweislich in den ersten und zweiten 45 Minuten der WM-Spiele der deutschen Nationalelf. Das bestätigen Zahlen des Wasserversorgungsverbands Tecklenburger Land (WTL).

Diese starken Schwankungen spiegeln sich in den Westerkappelner Daten wider. Während des laufenden Spiels reduziert sich der Wasserverbrauch auf zwölf Kubikmeter in einer Viertelstunde. Die Norm sind 15 Kubikmeter Wasser.

Die Leitungen werden gespeist aus dem Westerkappelner Hochbehälter in Sennlich und der Druckerhöhungsanlage in Wersen.

In der Halbzeitpause erleben die Toiletten der Gemeinde allerdings eine mehr als deutlich messbare, explosionsartige Hochkonjunktur: In den fünfzehn Minuten zwischen den Halbzeiten fließen 40 Kubikmeter Wasser.

„Der Westerkappelner Hochbehälter hat ein Fassungsvermögen von 4500 Kubikmetern, deswegen stellen auch diese starken Schwankungen kein Problem für uns dar“, sagt Thomas Meyer, stellvertretender Geschäftsführer des WTL.