„Augen schließen und genießen“ Harfenistin Nadia Birkenstock begeistert in Westerkappeln

Von Dietlind Ellerich

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Bereits zum dritten Mal verzauberte Nadia Birkenstock ihr Publikum in der evangelischen Kirche Handarpe. Foto: Dietlind EllerichBereits zum dritten Mal verzauberte Nadia Birkenstock ihr Publikum in der evangelischen Kirche Handarpe. Foto: Dietlind Ellerich

Westerkappeln. Dass aller guten Dinge drei sind, ist hinlänglich bekannt, und so ist es kein Wunder, dass die Harfenistin und Sängerin Nadia Birkenstock auch bei ihrem dritten Gastspiel in der Handarper Kirche knapp 150 Besucher aus nah und fern begeisterte.

Auf Einladung des Vereins Bürgertreff Handarper Kirche und der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Tecklenburg präsentierte die junge Frau mit dem Händchen für die Saiten ihrer keltischen Harfe am Sonntagabend im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Winterzauber, ein Musikerlebnis der besonderen Art“ ihr Soloprogramm „Winter Tales“ und hatte mit dem Untertitel „Bezaubernde Harfenklänge“ wahrlich nicht zu viel versprochen.

Der Abend im Süden Westerkappelns sei ihr letztes Winterkonzert der Saison, erklärte Birkenstock, und mehr als einmal beteuerte sie, wie sehr sie sich freue, wieder einmal in Handarpe zu sein.

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Traditionelle Carols

Das sahen die Fans der Musikerin, die dem Instrument mit ihrem besonderen Anschlag kraftvolle bis schmeichelnde Klänge entlockte, nicht anders, und so hieß es für viele Gäste in den Kirchenbänken „Augen schließen und genießen“, sich entführen lassen nach Irland, Schottland, England und Wales und sich zum Ausklang der Weihnachtszeit von traditionellen Carols wie von Birkenstocks eigenen Kompositionen verzaubern lassen.

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Anekdoten

Musikgeschichtliches sowie Landes- wie Instrumentenkunde gab’s inklusive, denn die Harfenistin und Sängerin führte ruhig, detailreich und mit der einen oder anderen Anekdote durch ihr Programm. „Please to see the king“, ein walisisches Lied über den Zaunkönig, handele von Kindern, die versuchten, den Vogel zu fangen, und sei das Lieblingslied ihrer Katze, stellte die Musikerin ebenso schmunzelnd fest wie sie für „The snow smells“ den Widerspruch, dass der Schnee schmelze, wenn es kalt werde, Lügen strafte. Schließlich gehe es um die Eiskruste auf dem Herzen einer kaltherzigen Frau. Ob „Veni, veni, Emmanuel“, „Gaudete“, „I saw three ships“, „Bring a torch, Jeanette, Isabella“, den musikalischen Neujahrsgruß oder die vielen anderen Weisen, die die Ausnahmemusikerin sang und spielte, ihr Publikum war einfach hingerissen.

„Ganz wunderbar“, schwärmten die Besucher in der Pause und nach dem Konzert, das Nadia Birkenstock mit Zugaben und vielen Dankesworten beendete.

Wer Lust auf weiteren Winterzauber in der Handarper Kirche hat, dem sei das nächste Konzert am Freitag, 24. Februar, ab 19.30 Uhr empfohlen. Die Band Paddy´s Green Shamrock Shore , ebenso gern gesehener Gast wie Nadia Birkenstock, spielt Irish Folk.

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