Anmeldungen fehlen noch Westerkappeln bereitet Weihnachtsmarkt vor

Können den Weihnachtsmarkt wärmstens empfehlen: Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer, IHGW-Vorstandsmitglied Maren Kruse, Mit-Organisator und Vorsitzender des Schützenvereins Gabelin, Eckhard Erfmann, sowie Wirtschaftsförderer Matthias Riepe (v.l.). Foto: Katja NiemeyerKönnen den Weihnachtsmarkt wärmstens empfehlen: Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer, IHGW-Vorstandsmitglied Maren Kruse, Mit-Organisator und Vorsitzender des Schützenvereins Gabelin, Eckhard Erfmann, sowie Wirtschaftsförderer Matthias Riepe (v.l.). Foto: Katja Niemeyer

Westerkappeln. Eigentlich ist es wie jedes Jahr: Die Vereine und Verbände melden ihre Teilnahme am Westerkappelner Weihnachtsmarkt nur schleppend an. Das allerdings bringt das Organisationsteam um Maren Kruse, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe (IHGW), regelmäßig in die Bredouille.

Für die Planung, stellt sie klar, wäre eine frühzeitige Meldung hilfreich. Auch Eckhard Erfmann, Vorsitzender des Schützenvereins Gabelin, appelliert an die Aussteller, Informationen über ihre Stände zu übermitteln. Der Verein geht dabei mit gutem Beispiel voran: Seine Teilnahme ist seit Langem fest notiert.

Winterzauber oder Wintertraum?

Auch wenn die Vorbereitungen für den traditionellen Markt derzeit auf Hochtouren laufen – auf einen neuen Namen haben sich die Kaufleute bislang noch nicht geeinigt. Zur Diskussion stehen Westerkappelner Winterzauber oder Wintertraum. „Über Meinungen, gerne auch aus der Bevölkerung, würden wir uns freuen“, so Kruse.

Ein Baum wird kommen

Ganz gleich, ob Zauber oder Traum, der Termin für die zauberhafte Veranstaltung auf dem Kirchplatz steht: Am 3. und 4. Dezember zieht das kleine Budendorf hoffentlich wieder zahlreiche Besucher aus Westerkappeln und der Umgebung an. Der Besuch dürfte sich lohnen. Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer verspricht eine „heimelige Atmosphäre“, ihr Wirtschaftsförderer Matthias Riepe unterstützt die ehrenamtlichen Organisatoren tatkräftig vom Rathaus aus – und auch ein großer Tannenbaum soll in diesem Jahr wieder auf dem Kirchplatz aufgestellt werden. Daran lässt die Verwaltungschefin keinen Zweifel. Im vergangenen Jahr hatte ein solcher Baum aufgrund zahlreicher Missverständnisse gefehlt.

Buden überarbeiten

Zuversichtlich zeigt sich Kruse auch, dass es der IHGW noch bis zum Termin gelingt, die Holzbuden, die mittlerweile ohne Frage in die Jahre gekommen sind, zu verschönern. Zwar fehle bislang noch das Geld dafür, „aber ich bin sicher, dass wir das zusammenbekommen.“ Insgesamt schlägt der Weihnachtsmarkt bei der IHGW mit 2000 Euro zu Buche.

Programm hat Tradition

Ein Großteil des Rahmenprogramms steht bereits und beinhaltet im Großen und Ganzen die altbekannten Attraktionen. So können die Kinder sicher gehen, dass sie bei ihrem Gang über den Markt auf den Nikolaus treffen. Freilich dreht die kleine Eisenbahn wieder ihre Runden durch den Ortskern. Und auch die Eisstockbahn soll wieder aufgebaut werden. Für eine musikalische Untermalung sorgt aller Voraussicht nach der Posaunenchor von Kantor Martin Ufermann.

Verkaufsoffen am Sonntag

Am Sonntag (4. Dezember) laden die Kaufleute im Ortskern zusätzlich zum Shoppen ein. Ihre Geschäfte haben dann von 13 bis 18 Uhr geöffnet. IHGW-Vorstandsmitglied Kruse weist außerdem auf eine Neuheit hin: Die handwerklichen Aussteller werden erstmals mit ihren Ständen in einem, wie sie es nennt, großen Kreativzelt untergebracht.

Eine runde Sache also, wenn nicht – wie alle Jahre wieder – die Vereine mit der Anmeldung in Verzug geraten. Nur zur Information: Die Frist endet am 31. Oktober.


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