Aktion der Wespe Hüttendorf aus 300 Paletten in Westerkappeln

Von Karin C. Punghorst

Gemeinsam haben die Mädchen und Jungen ihre Hütten gebaut, darauf sind sie stolz. Das Ferienspaß-Angebot hat allen gefallen. Foto: Karin C. PunghorstGemeinsam haben die Mädchen und Jungen ihre Hütten gebaut, darauf sind sie stolz. Das Ferienspaß-Angebot hat allen gefallen. Foto: Karin C. Punghorst

Westerkappeln. Harmonisch und produktiv mit diesen Worten lässt sich die „Bau(schlau)stelle“ im Garten Eden beschreiben. „Wir sind sehr zufrieden es hat viel Spaß gemacht“, sagt Johannes Herfurth, Erlebnispädagoge und Projektleiter des Angebots.

In den vergangenen zwei Wochen trafen sich montags bis freitags immer von morgens bis nachmittags rund 25 bis 30 Kinder auf dem rückwärtigen Schulgelände. Unter anderem haben die Mädchen und Jungen gemeinsam Buden gebaut. Die „Bau(schlau)stelle“ war ein Angebot des Ferienspaßes der Westerkappelner Elterninitiative für Spielen und Erleben (Wespe).

Drei Kinder haben sich in der Regel einen Bauplatz geteilt. „In der Gruppe lernen die Kinder sich gegenseitig zu helfen. Es geht um das soziale Miteinander“, sagt Johannes Herfurth. Zunächst entwickelten die Kinder gedanklich ihre Buden und entwarfen und konstruierten mit Eisstielen entsprechende Modelle. Bevor es ans richtige Bauen ging, mussten alle Kinder einen Werkzeug-Führerschein erwerben. Doch von wegen Stress und Paukerei in den Ferien. Zu lernen, wie Hammer, Säge und Zange sicher in der Hand liegen und effektiv genutzt werden, bereitete den Teilnehmern offensichtlich viel Freude.

15 Kilogramm Nägel verbaut

Gut vorbereitet ging es dann mit Eifer zur Sache. Die Mädchen und Jungen bauten elf Buden. „Wir haben 300 Einwegpaletten verwendet und 15 Kilogramm Nägel verschlagen“, sagt Herfurth. Entstanden ist ein kleines Hüttendorf. Die Bauwerke wurden auch noch angemalt. Zwischendurch konnten sich die kleinen Handwerker mit gesunden Snacks, Obst und Gemüse stärken. Zweimal wurde im Lehmofen zudem Pizza gebacken.

Kinder-Olympiade zum Abschluss

Mit Rat und Tat zur Seite standen den Kindern mit Jonathan Hoffmann, Kristina Lenze, Nele Baller und Nils Windoffer sowie jeweils eine Mitarbeiterin aus der Betreuung der Offenen Ganztagsgrundschule und Projektleiter Johannes Herfurth ein engagiertes Betreuungsteam. Abwechslung brachten an bestimmten Tagen zusätzliche Spielangebote wie Kistenklettern und Wikinger-Schach. Am Freitag gab es ein Abschlussgrillen und eine Olympiade für alle „Bau(schlau)stellen“-Kinder.

Vorerst bleiben die Hütten übrigens erstmal stehen, so Herfurth: „Wir sind mit der Gesamtschule im Gespräch“, dass es gegebenenfalls in irgendeiner Form hier weitergeht.“