Im Camp der Helden Westerkappelner erleben spannende Tage im Zeltlager

Zehn spannende Tage erlebten jetzt rund 60 Teilnehmer des Zeltlagers der Westerkappelner Kirchengemeinde St. Margaretha in Listrup bei Emsbüren. Foto: Araann ChristophZehn spannende Tage erlebten jetzt rund 60 Teilnehmer des Zeltlagers der Westerkappelner Kirchengemeinde St. Margaretha in Listrup bei Emsbüren. Foto: Araann Christoph

ajc Westerkappeln. Zehn spannende Tage erlebten jetzt rund 60 Teilnehmer des Zeltlagers der Westerkappelner Kirchengemeinde St. Margaretha in Listrup bei Emsbüren.

Spiderman hat Superman eingesperrt und nun fliegt ein Komet auf die Erde zu und wird die Menschheit zerstören! Und die Minions, diese kleinen gelben Wesen aus dem Film „Ich – Einfach unverbesserlich“ wollen eine große Party feiern und brauchen dazu Hilfe. Sechzig Indianer rennen kurz darauf mit Kriegsbemalung durch den Wald und versuchen sich die gegnerischen Fahnen zu schnappen. Ein kunterbuntes Durcheinander, wie es schöner aber nicht sein könnte, haben die 60 Teilnehmer des Zeltlagers der Kirchengemeinde St. Margaretha erlebt.

Anreise mit dem Fahrrad

Unter dem diesjährigen Lagermotto „Kindheitshelden“ haben die Mädchen und Jungen zehn spannende Tage auf dem Zeltplatz in Listrup bei Emsbüren verbracht. Mit ausreichend Proviant, großer Vorfreude und dem Reisesegen von Pater Shaji im Gepäck ging es von der Pfarrkirche St. Margaretha los – dieses Jahr mit dem Fahrrad. Rund 50 Kilometer wurden zurückgelegt.

Tolle Ideen für Kostüme

Auch in diesem Jahr hatten sich die 15 Betreuer im Vorfeld tolle Sachen für die Kostüme einfallen lassen. So sind die Kinder jeden Tag von zwei anderen Kindheits- oder Superhelden geweckt worden. Da haben die Mädchen und Jungen nicht schlecht geguckt, als da an einem Morgen plötzlich Batman in voller Montur auf dem Platz gestanden hat. Oder an einem anderen Tag haben Bibi Blocksberg und ihre Freundin Tina ein Wettrennen mit ihren Steckenpferden gemacht – selbstverständlich mit der passenden Musik in Begleitung.

Und egal wie hungrig die Kinder gewesen sind von den actionreichen Spielen – das dreiköpfige Küchenteam hat alle mit großartigen Gerichten satt bekommen.

Innenstadt in Rheine erforscht

Aber natürlich hat der ganze Spaß nicht nur auf dem Zeltplatz stattgefunden. Mit dem Rad ist die Zeltlagermeute rund 15 Kilometer nach Rheine gefahren, um dort die Innenstadt ein wenig zu erforschen – und nebenbei das Stadtspiel zu spielen. So hatten die vielen Fußgänger ordentlich etwas zu gucken, als die Kinder zeltweise verschiedene Spielen gemacht haben; etwa La Macarena mit Passanten tanzen oder so lange hinter Leuten herlaufen, bis diese bemerken, dass sie verfolgt werden. Aber selbstverständlich hat sich genug Zeit gefunden, in den Läden und Cafés zu stöbern und sich gegebenenfalls einen Plüschminion zu holen.

Lagerfeuer und Sternenhimmel

Jeden Abend jedoch, wenn es dunkel geworden ist und die Spiele für den Tag zu Ende gewesen sind, wurde es ruhiger und nachdenklicher im Lager. Mit Liedern am Lagerfeuer unter dem sternenklaren Himmel klang jeder Tag in friedlicher Atmosphäre aus.

Bei jeder Lagerfeuerrunde wurde auch die sogenannte „Nachtwache“ eingeteilt, die dafür zuständig war zu verhindern, dass überraschende Besucher das Lager ausrauben. Diese „Überfaller“ – oft ehemalige Teilnehmer und Betreuer – haben sich natürlich trotzdem an zwei Abenden an der Nachtwache vorbeigeschlichen und das Lager auf Trab gehalten.

Am letzten Abend des Zeltlagers 2015 hat wohl jeden die Wehmut gepackt bei dem Gedanken, am nächsten Tag zurück nach Hause zu fahren.

„Cool war es, auch anders als die anderen, viel emotionaler und lustiger, bis jetzt das beste Lager seit drei Jahren“, findet Greta-Sophie Seiler (12).