Fleißig gedribbelt und jongliert Fünftes Westerkappelner Fußball-Camp

Von Astrid Springer

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Nach dem Training konnten die Kids im Spiel gegeneinander umsetzen, was ihnen zuvor von den Trainern vermittelt worden war. Foto: Astrid SpringerNach dem Training konnten die Kids im Spiel gegeneinander umsetzen, was ihnen zuvor von den Trainern vermittelt worden war. Foto: Astrid Springer

Westerkappeln. Fintieren und kombinieren, und das am Besten „all around the world“ – mit solchen Fußballbegriffen kennen sich nicht nur Claas, Ole, Paul und David jetzt bestens aus. Insgesamt 60 Kindern aus 15 Vereinen der Region waren beim fünften Fußball-Camp von Westfalia Westerkappeln im heimischen Hanfriedenstadion, in diesem Jahr erstmals mit dem VfL Osnabrück.

An drei Tagen führten die Jugendtrainer des VfL die Nachwuchstalente in die Feinheiten des Fußballspiels ein. Das Torwarttraining übernahmen Jürgen Mehl und Dirk Mittmann, als Jugendtrainer waren Julia Brinkschröder, Fabian Hebbeler, Tim de Groot, Christian Lichte, Daniel Thioune, Merlin Polzin und Axel Kreutzer auf dem Platz.

Aller Fußballererfolg Anfang ist die Ballgeschicklichkeit, und so wurde am Freitag fleißig gedribbelt und „all around the world“ jongliert, wobei der Ball angetippt, anschließend mit dem Fuß umrundet und dabei gleichzeitig in der Luft gehalten wird.

Am Samstag stand das Training klassischer Spielsituationen auf dem Plan: Passübungen, Ballannahme und die erfolgreiche Spielkombination auf dem Feld. Auch die Einübung strategischer Spielzüge, wie links antäuschen und rechts sprinten gehörten zum Pensum der Nachwuchskicker.

Anwendung fanden die neuen Spielzüge am Samstag bei fliegendem Wechsel auf dem Kurzfeld: Sobald der Ball im Aus landete, wurde sogleich die nächste Mannschaft eingewechselt. Sonntag wurde dann der gemischte Wettkampf der Trainingsgruppen ausgefochten.

„Wir wollen Technik mit Spaß vermitteln“, betonte der Mitorganisator Ulrich Olschewski. Und die Vermittlung von Fußballwissen mit viel Spielfreude ist den Jugendtrainern vom VfL ganz offenbar gelungen: Trotz schwüler Hitze waren die Nachwuchs-Kicker engagiert bei der Sache, Ehrgeiz und Kampfgeist war ihnen anzusehen. „Es ist sehr heiß, aber wir kämpfen noch weiter“, kommentierte Ole Niehaus das Wetter gleichmütig und Mika Herrmann verkündete mit glänzenden Augen, „Ich würde am liebsten bis Mitternacht weiterspielen!“

Autogrammstunde

Auch Westfalia-Vorsitzender Wolf-Dietrich Häke war sehr zufrieden, „Das war ein tolles Trainerteam, spitze, was die hier geleistet haben“, resümierte er den Verlauf des Trainings-Camps am Sonntag, das durch eine Autogrammstunde von Simon Tüting abgerundet wurde.

„Wir möchten das Fußball-Sommercamp nach Möglichkeit als festen Termin in der ersten Ferienwoche installieren“, plant Häke fürs kommende Jahr und lässt durchblicken, dass erste Gespräche dafür bereits anberaumt sind.

Und die Nachfrage ist groß: „In diesem Jahr waren die Plätze bereits nach zwei Tagen vergeben, weiß Olschewski. Im Preis von 99 Euro ist neben dem professionellen Jungendtraining auch ein kompletter Marken-Trikot-Satz mit Namen, samt Hose und Schonern und einem Fußball enthalten. Als besonderes Schmankerl wird der VfL im Nachgang die Teilnehmer noch zu einem Spiel nach Osnabrück einladen.

Dass bereits die Trikots bestens ankommen, weiß auch Roland Hünteler. „Die waren am Freitagabend das Highlight des Tages!“, berichtet der Vater zweier Jungspieler. Häke denkt schon wieder weiter: „Eine Karte fürs Westfalia-Fußballcamp ist auch ein tolles Weihnachtsgeschenk.“


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