Geschenke zum Weihnachtsfest Basar im Haus der Diakonie in Westerkappeln kommt gut an

Von Karin C. Punghorst

Warm und hübsch sind die Mützen und Schals. Beate Foullois (rechts) und Christine Koller-Hoge sind mit dem Verkauf zufrieden. Foto: Karin C. PunghorstWarm und hübsch sind die Mützen und Schals. Beate Foullois (rechts) und Christine Koller-Hoge sind mit dem Verkauf zufrieden. Foto: Karin C. Punghorst

Westerkappeln. Eine schöne Tradition ist mittlerweile der vorweihnachtliche Basar im Haus der Diakonie in Westerkappeln.

Eine Auswahl an individuell gefertigten Geschenken für das Weihnachtsfest wurde offeriert: Genähte Taschen und Utensilien, Holzarbeiten, Vogelhäuschen, Schmuck und Kristalle sowie selbst gestrickte Schals und Mützen gehörten etwa zum Angebot. 13 Verkaufsstände luden zum Stöbern ein. Feilgeboten wurden auch fair gehandelte Produkte an einem „Eine-Welt-Stand“. Unweit davon entfernt zeigten Frauen aus Mettingen und dem Tecklenburger Land ihre Fingerfertigkeit beim Klöppeln und offerierten unter anderem handgefertigte Spitzendeckchen. Und auch die Tombola kam bei den Besuchern wie immer gut an.

Maßgeblich vorbereitet wurde der Basar in der hauswirtschaftlichen Abteilung des Seniorenheims. Namentlich zu nennen sind Judith Westkamp, Stina Osterbrink und Elke Kuhl. Die drei Frauen bedankten sich ausdrücklich bei den vielen Helfern und auch Mitarbeitern sowie Freunden des Hauses, die Kuchen oder Gebäck für die Cafeteria gespendet haben. Mittags gab es Reibekuchen und Grünkohl.

Zufrieden zeigte sich auch Altenheim-Leiter Friedrich Schönhoff über den Verlauf des vorweihnachtlichen Basars. Mit dabei waren auch etliche Bewohner mit ihren Angehörigen. Die Bewohner selbst hatten keinen Verkaufsstand. „Das ärgert mich“, sagt eine Bewohnerin. „Ich bin sauer.“ Im kommenden Jahr möchte die Seniorin, dass auch die Bewohner des Altenheims wieder selbst gefertigte Bastelarbeiten offerieren.

„Das liegt nicht daran, dass wir nicht wollen“, sagt Einrichtungsleiter Friedhelm Schönhoff auf Nachfrage. Vielmehr verweist er auf die geänderte Altersstruktur innerhalb des Hauses. „Viele Bewohner sind mittlerweile nicht mehr in der Lage für feinmotorische Arbeiten.“ Einige wollen basteln und nutzen die Angebote des Kreativkreises, „aber das ist ein ganz anderes Niveau mittlerweile“, räumt Schönhoff ein. Schon seit mehreren Jahren hätten die Bewohner keinen eigenen Stand mehr.

Schönhoff merkt an, dass im Dezember ein Angebot im Altenheim geplant ist, dass den Bewohnern die Chance gibt, für ihre Angehörigen und Freunde etwas zu basteln.