Schlenker mit fatalen Folgen Kilometerlange Ölspur von Mettingen nach Westerkappeln

Von Frank Klausmeyer

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Hunderte Liter Diesel hat ein Lastwagen am Montag auf der Fahrt von Mettingen nach Westerkappeln verloren. In Höhe der Tankstelle Krug war die Fahrt beendet. Feuerwehr und Bauhof streuten die Fahrbahn ab. Auch in den Regenwasserkanal war Kraftstoff gelaufen. Foto: Frank KlausmeyerHunderte Liter Diesel hat ein Lastwagen am Montag auf der Fahrt von Mettingen nach Westerkappeln verloren. In Höhe der Tankstelle Krug war die Fahrt beendet. Feuerwehr und Bauhof streuten die Fahrbahn ab. Auch in den Regenwasserkanal war Kraftstoff gelaufen. Foto: Frank Klausmeyer

Westerkappeln/Mettingen. Ein kleiner Schlenker hat Montagmittag fatale Folgen für den Verkehr und die Umwelt gehabt. Weil der Kraftstoffschlauch eines Lastwagens abgerissen war, liefen Hunderte Liter Diesel auf die Straße und in die Kanalisation.

Der aus einem Gewerbegebiet in Mettingen kommende Laster war nach Angaben seines Fahrers auf der Westerkappelner Straße auf den Grünstreifen gekommen. Schon dabei sei wahrscheinlich der Kraftstoffschlauch abgerissen. Das bemerkte der Fahrer aber zunächst nicht, so dass der Lkw bis Westerkappeln eine Ölspur hinter sich herzog.

Kurz hinter dem Kreisverkehr Am Dölhof musste der Sattelzug dann verkehrsbedingt bremsen. Beim Wiederanfahren drehten die Räder auf der eigentlich trockenen Fahrbahn durch, was den Fahrer natürlich stutzig machte. Als er nachschaute, erkannte er sofort die Ursache. An der Stelle, an der der Laster stand, hatte sich eine größere Diesellache gebildet, teilweise floss der Kraftstoff in den Gully. Der Fahrer informierte sofort die Feuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen ausrückte, ebenso wie Mitarbeiter des Bauhofes.

Weil der Diesel in die Regenwasserkanalisation gelaufen war, legte die Feuerwehr am Auslauf im Bereich der Erich-Schröer-Straße eine Ölsperre. Außerdem wurden sogenannte Absperrblasen in die Rohre eingelassen und aufgeblasen. „Gut, dass es nicht regnet“, meinte Mansour Rahmian, Mitarbeiter des Bauamtes.

Nach Schätzungen des Lkw-Fahrers waren 200 bis 300 Liter Diesel ausgelaufen. „Der Tank war voll.“ Die Freiwillige Feuerwehr und der Bauhof streuten die Fahrbahn ab, für die Landstraße bis Mettingen übernahm dies der Landesbetrieb Straßen NRW. Der Lastzug war nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Den verbliebenden Diesel fing die Feuerwehr mit Wannen auf.

Die Polizei sperrte den Bereich vor der Tankstelle Krug in beide Fahrtrichtungen ab. Der Verkehr von und nach Osnabrück musste über die Bullerteichstraße und die Alte Poststraße umgeleitet werden. Die Verkehrsbehinderungen hielten sich dadurch einigermaßen in Grenzen, zumal mittags kein Stoßverkehr herrscht.


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