CDU trifft Westfalia-Führung Westerkappelner Sportstätten weiterhin Gesprächsthema

Von Frank Klausmeyer

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Zustand und Bespielbarkeit der Fußballplätze waren beim Treffen von CDU-Ratspolitikern mit Westfalia-Verantwortlichen die Haupthemen. Gesprochen wurde aber auch über einen möglichen Stadion-Neubau und einen Kunstrasenplatz. Foto: privatZustand und Bespielbarkeit der Fußballplätze waren beim Treffen von CDU-Ratspolitikern mit Westfalia-Verantwortlichen die Haupthemen. Gesprochen wurde aber auch über einen möglichen Stadion-Neubau und einen Kunstrasenplatz. Foto: privat

Westerkappeln. Der Neubau eines Stadions ist dank einer SPD-Initiative wieder ein Thema. Der Rat hat vergangene Woche grundsätzlich Zustimmung zum Antrag der Sozialdemokraten erteilt, das Sportstättenkonzept für Westerkappeln weiterzuentwickeln. Als wolle die CDU keine Zeit verstreichen lassen, trafen sich jetzt Politiker der Ratsfraktion mit Mitgliedern des Vorstandes und der Geschäftsführung des TSV Westfalia 06 Westerkappeln zu einem Informationsgespräch im Hanfriedenstadion und an den Plätzen Am Königsteich.

Die zeitliche Überschneidung mit dem Antrag der SPD sei aber zufällig. „Der Gesprächstermin war schon länger geplant“, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Jonas, der das Treffen als Eröffnung des „Dialogs zwischen Kommunalpolitik und Sportvereinen“ verstanden wissen möchte.

Dabei trugen Wolf Häke, Kurt Hackmann und Jürgen Stalljohann laut Mitteilung die Wünsche des Vereins an die Kommunalpolitik vor. Und das waren laut Jonas einige. „Insgesamt sind wir mit der Unterstützung durch die Gemeinde aber durchaus zufrieden“, wird der Westfalia-Vorsitzende Wolf Häke zitiert. Vieles werde aber natürlich auch ehrenamtlich durch den Verein und die Mitglieder gemacht.

Hauptthema waren nach Angaben der CDU an beiden Standorten Zustand und Bespielbarkeit der Plätze. Unebenheiten durch Feuchtigkeit oder auch extreme Trockenheit in den Sommermonaten auf der Spielfläche im Stadion führten dazu, dass der Spielbetrieb vielfach auf den Platz Am Königsteich verlagert werde, weil auch Schiedsrichter zunehmend den Platz im Stadion bemängelten. Im Haushalt der Gemeinde sind 150000 Euro für eine Sanierung der Rasenfläche eingeplant. Diese wird möglicherweise aber gar nicht stattfinden, wenn sich die Ratsgremien für den Neubau eines Sportzentrums entscheiden sollten.

Einen weiteren Mangel im Hanfriedenstadion beklagten die Westfalia-Vertreter laut Mitteilung zudem in der geringen Wirkung der Flutlichtanlage.

Auch am Burgweg gibt es Trainingsplätze. Das Gelände spiele in den Überlegungen des Vereins aber gegenwärtig keine Rolle, berichtet die CDU aus dem Gespräch mit Westfalia.

Besser sei die Situation Am Königsteich, wo neben dem Trainingsplatz eine Spielfläche für den regulären Spielbetrieb vorhanden ist. Beeinträchtigt werde die Spielfreude der Sportler dort durch Hundekot und durch die Randbereiche der Anlage, die durch einfache Maßnahmen durch den Bauhof besser gestaltet werden könnten, teilt die Ortsunion weiter mit. Im Idealfall müsste die Anlage eingezäunt werden, meinten die Verantwortlichen des Vereins.

Ein Bolzplatz für Jugendliche könne direkt am Schulgelände zwischen Schulgebäude und Sporthalle geschaffen werden. Das würde die Spielfläche Am Königsteich schonen und zugleich die Nutzungsmöglichkeiten für die Schulen verbessern, habe die Westfalia-Führung betont.

Auch bei einem künftigen Sportstättenkonzept, das eine Verlagerung des Hanfriedenstadions vorsehen könnte, „ist uns der Erhalt von Trainings- und Spielflächen zentrumsnah hier direkt an der Sporthalle wichtig. Hier wünschen wir uns auch einen wetterunabhängigen Kunstrasenplatz“, gaben alle drei Vereinsvertreter laut Mitteilung den CDU-Politikern mit auf den Weg. Die Möglichkeiten für Kunstrasen zu prüfen war bereits Gegenstand eines anderen SPD-Antrags.


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