„Planung ist professionell“ Westerkappeln: Bürgermeister weist FDP-Vorwürfe zurück

Von Frank Klausmeyer

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Eine Parzelle des Bauhofgrundstückes am Burgweg wird an den Kreis Steinfurt verkauft, der dort in Zusammenarbeit mit den Westerkappelner Fachleuten den Bau einer Rettungswache plant, Foto: Frank KlausmeyerEine Parzelle des Bauhofgrundstückes am Burgweg wird an den Kreis Steinfurt verkauft, der dort in Zusammenarbeit mit den Westerkappelner Fachleuten den Bau einer Rettungswache plant, Foto: Frank Klausmeyer

Westerkappeln. Bürgermeister Ullrich Hockenbrink (SPD) weist im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Grundstücksparzelle auf dem Bauhof für eine neue Rettungswache den von der FDP gegen die Gemeindeverwaltung geäußerten Vorwurf einer „stümperhaften Planung“ nach eigenen Worten „entschieden zurück“.

Damit reagiert der Westerkappelner Verwaltungschef auf eine Pressemitteilung der örtlichen Liberalen, in der diese begründet hatten, warum sie gegen den Verkauf gestimmt hatten (WT vom 19. Mai).

Eine professionelle Planung, die insbesondere durch Diplom-Ingenieur Mansour Rahmian vom Bauamt in Zusammenarbeit mit Bauhofleiter Herbert Schoppmeier entwickelt worden sei, ermögliche den Bau der Rettungswache an dem vorgesehenen Ort erst, erklärt Hockenbrink und unterstrich: „Wobei der Kreis Steinfurt allein für die Planung der Rettungswache als solcher zuständig ist.“

Der Kreis habe zunächst andere Vorstellungen gehabt,erklärte der Bürgermeister weiter. „Wir haben im konstruktiven Dialog mit dem Kreis einen guten Kompromiss erzielt zwischen den Notwendigkeiten des Rettungsdienstes und der Funktionsfähigkeit des Bauhofes,“

Völlig absurd sei die Behauptung der FDP, dass durch Abschreiten des Geländes die Entscheidung über die zukünftige Nutzung kommunaler Flächen getroffen worden sei.

„Wir haben den Mitgliedern des Bau- und Tiefbauausschusses lediglich den Umfang des künftigen Kreisgrundstücks und des künftigen Gebäudes vor Ort gezeigt. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht unbedingt mit Steinen werfen“, meinte der Bürgermeister zur Verwendung der Begriffe „stümperhaft“ und „amateurhaft“ in der FDP-Pressemitteilung.

Im Übrigen weise das Protokoll der nicht-öffentlichen Sitzung nicht eine einzige Wortmeldung zu diesem Tagesordnungspunkt aus, sondern lediglich das Abstimmungsergebnis.

Dabei hatten – wie bereits berichtet – bis auf die FDP alle Fraktionen im Rat dem Grundstücksgeschäft zugestimmt.


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