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Leitungsteam und Sozialdienst des Hauses der Diakonie in Klausur Abwechslung im Altenheim wichtig

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Viel vorgenommen haben sich Leitungsteam und Sozialdienst im Haus der Diakonie. Foto: privatViel vorgenommen haben sich Leitungsteam und Sozialdienst im Haus der Diakonie. Foto: privat

Westerkappeln. Mit zahlreichen Auswertungen, Rückmeldungen von Prüfbehörden und Anregungen von Bewohnern und Angehörigen im Gepäck trafen sich jetzt das Leitungsteam und Sozialdienst des Hauses der Diakonie zur Klausurtagung.

Einmal jährlich wird, auf diesen Grundlagen aufbauend, das neue Jahr geplant. „Dabei“, so Heimleiter Friedhelm Schönhoff, „geht es um weit mehr als nur den Veranstaltungskalender.“

Bei der Klausurtagung beschäftigten sich die Altenpflegerinnen, Hauswirtschafterinnen, Sozialarbeiterinnen und Ergotherapeutinnen jetzt auch mit dem Verbesserungspotenzial. Die Pflege wolle dabei ein System einsetzen, durch das Risiken wie beispielsweise Sturzgefahr für Bewohner, Mangelernährung oder Schmerzen noch früher erkannt und somit vermieden werden könnten.

Die Hauswirtschafterinnen hätten sich vorgenommen, die Diätversorgung bei Diabetes weiterzuentwickeln, und in der Ergotherapie wolle das Personal das Angebot für Demenzerkrankte weiter verbessern. Insgesamt seien in der Klausurtagung elf Projekte eingestielt, Zeitpläne dafür entwickelt und Ziele formuliert worden.

Auch die Angehörigen- und Bewohnerbefragungen führten zu neuen Projekten. Dabei gehe es vor allem um Individualität und Privatsphäre. „Beides hat schon heute eine hohe Priorität für das Pflegepersonal“, erläutert Pflegedienstleiter Jörg Niemöller. Allerdings müsse man in einem System, das von Prüfbehörden auf Effektivität und Zeitersparnisse getrimmt werde, immer wieder überprüfen, ob das Haus dem Einzelnen gerecht werde und unter Umständen Arbeitszeiten und Abläufe der Mitarbeiter anpassen.

Eines aber wollte auf der Klausurtagung niemand verändern: das abwechslungsreiche und kulturell ansprechende Veranstaltungsprogramm für die Senioren im Haus der Diakonie. So wurden zahlreiche Feste geplant, Gruppenangebote konnten erweitert und Kooperationen mit kirchlichen und gemeindlichen Gruppen weitergeführt werden.

„Wir werden mindestens einmal im Monat ein Konzert genießen können“, freut sich die Leiterin des Sozialdienstes Daniela Schallenberg über die Zusage zahlreicher Chöre und Musikensembles. Restaurantabende, Wellnesstage und Ausflüge wurden von der Leitungsrunde ebenso geplant wie diverse Feste.

Wiederbelebt werden soll die Aktion „Urlaub ohne Koffer“, in der Tagesreisen angeboten werden, und auch die Möglichkeit, wie im vergangenen Jahr eine Urlaubswoche außer Haus zu verbringen, werde derzeit geprüft. „Wir wollen weiterhin ein Altenheim sein, das sich vor allem durch viel Abwechslung in der Alltagsgestaltung auszeichnet“, fasst Heimleiter Schönhoff die Ergebnisse der Klausurtagung zusammen.


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