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Rat für teurere Variante zum Realschulhof „Das sollten wir uns leisten“

Von Burkhard Müller

Westerkappeln. Dass sich alle Fraktionen für eine teurere Variante aussprechen, das hatte es im Westerkappelner Gemeinderat lange nicht mehr gegeben. Bei der Frage um die Neugestaltung des Realschulhofes war jedoch genau das der Fall. Das Fazit von Susanne Hehemann, Fraktionsvorsitzende der CDU, stand dabei stellvertretend für die Meinung der anderen Parteien: „Wir sollten uns was leisten.“

Der Hintergrund darf in dieser Angelegenheit allerdings nicht vergessen werden: Bereits im Vorfeld hatte die Politik der Verwaltung den Auftrag erteilt, nach günstigeren Alternativen für eine ursprüngliche 400000-Euro-Variante zu suchen. Zwei Ergebnisse hatte Bauamtsleiter Dieter Salewski vergangene Woche im Rat vorgestellt.

Die eine Variante kostet 102000 Euro, die andere 146000 Euro. Der größte Unterschied liegt dabei in Abschnitt 2 auf der Südseite, also dem Haupteingang.

Während beide Alternativen für die Westseite lediglich eine Instandsetzung, inklusive neuer Pflanzbeete, vorsehen, und sich auch für die Ostseite nur wenige Unterschiede zum Status quo ergeben, war vor allem die Frage nach dem Haupteingang entscheidend.

Dort soll nun die alte Treppe abgebrochen und durch drei neue Stufen ersetzt werden. Diese sollen mittig zwischen den modernisierten Gebäuden der Realschule und der ehemaligen Hauptschule ausgerichtet sein.

„Das macht den Haupteingang ansehnlicher“, war sich Bauamtsleiter Salewski bei diesem Vorschlag sicher, der 44000 Euro mehr kostet und vom Rat den Vorzug erhalten hat.

Die drei Bauabschnitte sollen einzeln ausgeschrieben werden.