Quartiersprojekt „Paradieschen“ Beratung bei der Haussanierung in Westerkappeln: Zweite Förderphase startet

Von Dietlind Ellerich

Der Verein "Energieland2050" mit Projektkoordinatorin Sara Dietrich (3. von rechts) und Gebäudeenergieberaterin Andrea Kiewitt (3. von links) möchte die Bewohner des Quartiers „Paradieschen“ auf dem Weg zu ihrem „Haus im Glück“ begleiten. Mit im Boot sind die Gemeinde Westerkappeln mit Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer (2. von rechts) und dem Umweltbeauftragten Friedhelm Wilbrand (2. von links) sowie die Kreissparkasse Steinfurt mit Raphael Köllmann. Beim Auftakt sprach  Jana Gutzat von der DBU zum Thema „Einsparen und Optimieren“. Foto: Dietlind EllerichDer Verein "Energieland2050" mit Projektkoordinatorin Sara Dietrich (3. von rechts) und Gebäudeenergieberaterin Andrea Kiewitt (3. von links) möchte die Bewohner des Quartiers „Paradieschen“ auf dem Weg zu ihrem „Haus im Glück“ begleiten. Mit im Boot sind die Gemeinde Westerkappeln mit Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer (2. von rechts) und dem Umweltbeauftragten Friedhelm Wilbrand (2. von links) sowie die Kreissparkasse Steinfurt mit Raphael Köllmann. Beim Auftakt sprach Jana Gutzat von der DBU zum Thema „Einsparen und Optimieren“. Foto: Dietlind Ellerich

Westerkappeln. Unter dem Motto „Haus im Glück“ startet das Quartiersprojekt „Paradieschen“ in die zweite Förderphase. Knapp 20 Anwohner begrüßten die Vertreter des Vereins „Energieland 2050“ und der Gemeinde Westerkappeln im Haus der Diakonie. Drei Jahre können die Hauseigentümer in dem Quartier kostenlose Beratung, Unterstützung und Begleitung in Anspruch nehmen, wenn sie ihr Gebäude energetisch sanieren möchten.

Welche Schwachstellen es gibt, führte Jana Gutzat von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) aus. Sie sprach die Dämmung der Gebäudehülle vom Keller übers Dach bis zu den Außenwänden ebenso an wie eine mögliche Erneuerung von Fenstern und Türen, effizientes Lüften, neue Thermostate oder Heizungen und die Smart-Home-Palette. Gutzat riet den Anwohnern, energetische Maßnahmen mit anderen anstehenden Baumaßnahmen zu koppeln. 

Was konkret in den Gebäuden im „Paradieschen“ machbar ist, möchte Andrea Kiewitt, Gebäudeenergieberaterin aus Velpe, vor Ort herausfinden. Sie kündigte Besuche an und stellte den Eigentümern eine kostenlose Beratung nach deren Wünschen und Budgets in Aussicht.

Mit Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer war sich Kiewitt einig, dass jede Immobilie für sich gesehen werden müsse. Auf konkrete Fragen, ob ein Natursteinsockel unter dem Haus mit gedämmt werden müsse oder welche die cleverste Nachfolge für eine ältere Ölheizung sein könne, gab es deshalb am Donnerstagabend keine Antworten.

Kiewitt machte aber deutlich, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau günstige Darlehen vergebe und für eine Reihe von Maßnahmen auch Zuschüsse zahle. Weiter fördere das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Maßnahmen zur Energieeinsparung, fuhr sie fort. „Auch fürs kleine Budget gibt es viele Möglichkeiten“, bat sie die Eigentümer, gemeinsam mit ihr hinter die Fassaden zu schauen.


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