Vom Pfannenwender bis zur Papyrus-Malerei Über 1000 Besucher beim Kunsthandwerkermarkt in Westerkappeln

Von Frank Klausmeyer

Selbst gemachte Puppen in allen Größen und Variationen bietet Karin Borchers aus Bünde an. Sie ist mit dem Interesse in Westerkappeln gut zufrieden. Foto: Frank KlausmeyerSelbst gemachte Puppen in allen Größen und Variationen bietet Karin Borchers aus Bünde an. Sie ist mit dem Interesse in Westerkappeln gut zufrieden. Foto: Frank Klausmeyer

Westerkappeln. Aprilwetter im März. Ein Schauer jagte den nächsten. Auch wenn immer mal wieder die Sonne durch die Wolken lugte, trieb es die Menschen nicht ins Freie. Wie gut, wenn man den Wochenendspaziergang nach drinnen verlegen konnte. Die Gelegenheit dazu nutzten zahlreiche Westerkappelner und noch mehr Leute aus der näheren und weiteren Umgebung am Sonntag beim Kunsthandwerkermarkt in der Gesamtschule.

Westerkappeln Schon am frühen Nachmittag steuerte die Besucherzahl nach Angaben des Kassenpersonals vom Veranstaltungsbüro Grawe und Osterbrink auf den vierstelligen Bereich zu. Rund 60 Aussteller hatten die große Aula und das Labyrinth der Flure in Beschlag genommen.

Zu entdecken und natürlich zu kaufen gab es alles, was sich Freunde des Kunsthandwerks und des Kreativen wünschen: gestrickte Schals, Schöpfkellen und Pfannenwender aus Olivenholz, Aquarell- und Papyrusmalerei, Kerzenschalen und Klappkarten, Modeschmuck, Duftkugeln, Seife, Öle und Honig und natürlich jede Menge österliche Dekorationen.

Österliche Dekorationen durften nicht fehlen. Foto: Frank Klausmeyer

Wie die Besucher, so waren auch viele Aussteller aus einem weiten Umkreis nach Westerkappeln angereist. Karin Borchers aus dem ostwestfälischen Bünde zum Beispiel hatte einen Tisch voller großer und kleiner Puppen nebst diversem Ausstattungszubehör wie Wiegen oder Bettchen aufgebaut. 

„Ich mache alles selbst“, sagte sie. Als Material verwendet sie – mit viel Liebe zum Detail – Stoffe, Wolle, Leder oder Porzellan. Borchers ist vor allem Puppendoktorin, die anderer Leute Figuren fachmännisch reparieren kann. „Das ist aber nur ein Hobby“, betont sie.

Der Westerkappelner Kunsthandwerkermarkt bekommt von ihr gute Noten. Organisation und Resonanz seien gut. Die Veranstalter werden’s gerne hören. Einer dritten Auflage scheint nichts im Wege zu stehen.


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