„Auf jeden Fall eine Reise wert“ „Amarula Five“ berichten in Westerkappeln über Namibia

Von Frank Klausmeyer

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Der Vortrag über die Namibia-Reise der „Amarula Five“ mit (von links) Lina Stalljohann, Kim Schröder, Niklas Schulte, Alexandra Drees und Martin Runge kam beim Publikum bestens an. Foto: Dietlind EllerichDer Vortrag über die Namibia-Reise der „Amarula Five“ mit (von links) Lina Stalljohann, Kim Schröder, Niklas Schulte, Alexandra Drees und Martin Runge kam beim Publikum bestens an. Foto: Dietlind Ellerich

Westerkappeln . „Amarula Five“ nennen sich die fünf Reisenden nach dem Likör, der an so manchem Reisetag in Namibia eine Rolle gespielt hat. Was sie dort Spannendes erlebt haben, berichteten sie jetzt bei einem Vortrag.

Sie brennen für das Land, das sie schon mehrfach bereist haben. Im Jahr 2016 waren sie – drei junge Leute aus Westerkappeln und zwei Lehrer des Mettinger Kardinal-von-Galen-Gymnasiums – gemeinsam in Namibia und sind Freunde geworden. Der Reisebericht, mit dem Alexandra Drees, Martin Runge, Kim Schröder, Niklas Schulte und Lina Stalljohann im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Faszination: Namibia“ den Besuch des Landes im Süden von Afrika schmackhaft machen wollen, lebt von der guten Stimmung innerhalb des Quintetts, das Informationen, Tipps und Warnungen parat hat, die weit über die im Buchhandel erhältlichen Reiseführer hinausgehen.

Die „Big Five“ und das Land entdecken

„Amarula Five“ nennen sich die Reisenden nach dem Likör, der an so manchem Reisetag eine Rolle gespielt hat, sowie in Anlehnung an die „Big Five“, die fünf Tiere Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard, die man auf Safari in Afrika gesehen haben sollte.

Land und Leute kennenzulernen hatten sich die Fünf auf die Fahne geschrieben und waren ihrem Ziel offensichtlich nahegekommen. Ob Wüste, Shopping, Essen oder soziales Engagement, die Gruppe erinnerte sich vor rund 50 Zuhörern an die Highlights, aber auch an viele kleine Begebenheiten ihrer Entdeckertour durch Namibia.

Reise-Highlights

Ob die Hauptstadt Windhoek, der Waterberg, wo der Völkermord an den Herero seinen Anfang nahm, der Etosha-Nationalpark, die Küstenstadt Swakopmund oder der Kirchenkreis Otjiwarongo, mit dem der Kirchenkreis Tecklenburg bereits seit Jahrzehnten verbunden ist und den die Reisenden deshalb als Keimzelle der aktuellen interkommunalen Entwicklungspartnerschaft zwischen Khorixas und Westerkappeln verstehen, Drees, Runge, Schröder, Schulte und Stalljohann ist es gelungen, mit Neugier und Interesse, aber auch mit Vorsicht hinter die Kulissen zu blicken.

Namibia ist Entschleunigung

Ihr Publikum verfolgte den Vortrag gespannt. Ein Fünftel der Zuhörer war schon selber in Namibia gewesen und konnte die Eindrücke bestätigen. Andere Frauen und Männer, die in Kürze eine Reise dorthin machen, stimmten sich gerne mit den Informationen und Kostproben – Amarula-Likör und „Fatballs“ - ein. „Da muss ich auch mal hin“, überlegten andere, die sich von der Begeisterung der „Amarula Five“ hatten anstecken lassen.

„Namibia bedeutet Entschleunigung. Nach einer Reise durch Namibia lernt man, das alltägliche Leben mit anderen Augen zu sehen und bewertet viele Dinge ausgeglichener. Und doch ist eine Reise nach Namibia auch beklemmend, denn nirgendwo sonst in Afrika kann man den Einfluss deutscher Geschichte noch hautnah erfahren“, fasste Martin Runge seine Eindrücke zusammen.

Aus Fremden werden Freunde

„Namibia ist auf jeden Fall eine Reise wert, weil aus Fremden Freunde werden, man sich mit der Natur verbunden fühlen und die Weite des Landes genießen kann“, überlegte Alexandra Drees.

Und Lina Stalljohann sprühte vor Begeisterung, als sie formulierte, was Namibia für sie bedeutet: „Die Lebensfreude der Namibier ist einmalig. Ihre Gastfreundschaft ist riesig und ihre Herzen sind so weit. Namibia ist für mich Weite und Freiheit. Auf einer Reise durch Namibia findet man zu sich selbst. Und spätestens am Abend, wenn die Abertausende Sterne am Firmament zum Greifen nah sind, wird man eins mit sich selbst“.


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