Hier geht‘s rund Westerkappelner Herbstkirmes lockt viele Besucher

Von Dietlind Ellerich

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Westerkappeln. Günter Rahmeier ist in seinem Element. Der Leiter des Ordnungsamts Westerkappeln ist als Marktmeister für die Kirmes zuständig und dreht am Samstagnachmittag auf dem Rummel eine erste Runde, um zu schauen, ob alles so läuft, wie er´s geplant hat.

Insgesamt 40 Karussells, Stände und Buden klappert der 58-Jährige ab, klärt sie noch einmal über die Öffnungszeiten und Standkosten auf, damit es später keine unangenehmen Überraschungen gibt.

Rahmeier ist Marktmeister mit Leib und Seele, plant seit vielen Jahren das große Fest für Jung und Alt und freut sich am ersten Kirmestag, dass alle zufrieden sind. Das Wetter spielt mit, das Angebot stimmt, Schausteller und Besucher sind zufrieden. Was will man mehr?

Ein Tag auf dem Rummel

So sehen es auch die vielen Familien, die schon am frühen Nachmittag von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft, von Imbiss- zu Spielbude schlendern und mit dem Nachwuchs über die Anzahl der Touren auf den Karussells und über Slush Ice, Zuckerwatte und Co. verhandeln.

Was für die einen ein entspannter Nachmittag wird, bedeutet für andere flotte Runden in Serie in „Break Dance“ und „Power Express“, vorwärts und rückwärts und mit hohem Kreischfaktor. Hoch hinaus, aber etwas gemächlicher geht es auf den Kinderkarussells zu. Wobei Pferde, Motorräder und Hubschrauber den Kleinsten einiges an Mut abverlangen. Gut dass sich Väter und Mütter zum Mitfahren bereit erklären. Elterliche Begleitung für die Minis ist auf dem Autoskooter von Schaustellerseite ausdrücklich gewünscht.

Selber aktiv werden kleine Kirmesbesucher beim Fädenziehen und Entenangeln, zumindest wenn es Hilfestellung beim Erklimmen der Bude gibt.

Mit dem Wind hadern am Samstag die Luftballonverkäufer. Die Schräglage der bunten Sträuße zwingt so manchen Besucher zum Ausweichmanöver.

Es ist was los im Westerkappelner Ortskern, Jung und Alt, Familien und Senioren haben ebenso ihren Spaß wie junge Leute, die aus ihren Studienorten in die Heimat gekommen sind, um die Freunde wiederzutreffen und ein schönes Wochenende zu erleben.

So kann´s bleiben. Auch Marktmeister Günter Rahmeier freut sich auf einen fröhlichen Rummel mit vielen Menschen und alten Bekannten.

Je später der Abend, desto mehr Menschen umringen die Getränkestände auf der Kirmes. Gefeiert wird bis spät in die Nacht, samstags kommen auch viele ehemalige Westerkappeln in die alte Heimat, um mit Freunden und Verwandten ein Bier zu trinken.

Bei schönstem Spätsommerwetter füllten sich die Kirmesplätze auch am Sonntag schnell. Das ist der Tag, wo sich besonders viele Auswärtige auf dem Rummel tummeln.

Am Montag geht‘s weiter

Am Montag beginnt das bunte Treiben bereits um 10 Uhr. Nicht nur die Fahrgeschäfte, Verkaufs- und Spielbuden öffnen dann und laden zum Familienvormittag mit Vergünstigungen ein, auch die Beschicker des Kinderflohmarkts bauen ihre Tische auf, um mit dem Verkauf von ausrangiertem Spielzeug ein Plus in der Kirmesgeldkasse zu erwirtschaften. Fürs Sparschwein wird bei dem guten Angebot, das Rahmeier und die Schausteller auf die Beine gestellt haben, vermutlich nichts übrig bleiben...


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