Großeinsatz im Kreienfeld Nordlichter üben Bekämpfung eines Bauernhofbrandes

Von Heinrich Weßling

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Rund 150 Einsatzkräfte waren am Freitagabend in Halverde im Einsatz. Auch die Lotter Wehr war ausgerückt (großes Foto). Bild rechts: Thorsten Schmidt, stellvertretender Wehrführer in Westerkappeln, lässt sich von Einsatzleiter Norbert Kleene einweisen. Foto: Heinrich WeßlingRund 150 Einsatzkräfte waren am Freitagabend in Halverde im Einsatz. Auch die Lotter Wehr war ausgerückt (großes Foto). Bild rechts: Thorsten Schmidt, stellvertretender Wehrführer in Westerkappeln, lässt sich von Einsatzleiter Norbert Kleene einweisen. Foto: Heinrich Weßling

weß Lotte/Westerkappeln. Bauernhofbrand im Kreienfeld“ – so lautete die Einsatzmeldung der 43. Nordlichtübung in Hopsten-Halverde. Mit dabei waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Westerkappeln und Lotte.

Folgendes Szenario fanden die Freiwilligen Feuerwehren aus Hopsten, Recke, Mettingen, Westerkappeln und Lotte vor: Bei einem schweren Gewitter war auf einem Hof an zwei Gebäuden ein Feuer ausgebrochen. Dieses drohte auf die angrenzenden Stallungen überzugreifen. Menschen, Tiere und Gebäude mussten geschützt und gerettet werden. Zudem wurden Menschen vermisst. Als Wasserentnahmestelle diente der in nahegelegene Teich.

Als die Sirenen in Halverde ertönten, wussten die Kameraden schon Bescheid. Es ging zum Hof Konnemann ins Halverder Kreienfeld. Das ist ein großer landwirtschaftlicher Betrieb, der vor rund 30 Jahren tatsächlich schon einmal einem Feuer zum Opfer gefallen war. Damals war fast das gesamte Hauptgebäude abgebrannt.

Zum Glück brannte es dieses Mal nicht wirklich. In der Futtermischhalle suchten die Kameraden einige Personen, in der Maschinenhalle waren – so das ausgedachte Szenario – mehrere Menschen von den Flammen eingeschlossen. Für die Feuerwehr Hopsten allein wäre dieser Brand eine Nummer zu groß. Deshalb wurde das imaginäre Feuer von den Löschzügen aller fünf Nordlichtgemeinden bekämpft.

Schnell und zielstrebig gingen die 150 Feuerwehrleute zur Sache. Einsatzleiter war der stellvertretende Hopstener Gemeindebrandinspektor Norbert Kleene, Feuerwehrchef Ralf Drees betrachtete die Großübung von außen. Dass Feuerwehrkameraden selbst auch nur Menschen sind, zeigte ein Szene, in der einem Kameraden übel wurde und er von den anderen aus der Maschinenhalle gerettet werden musste. Fachmännisch wurde er dem DRK-Team übergeben, das in sicherer Distanz weitere imaginäre Opfer betreuten.

Kreisbrandmeister Raphael-Ralf Meier war auch vor Ort. „Ich finde gut, dass so viele Kameraden an dieser Übung teilnehmen“, erklärte er. Jede Wehr hatte dabei spezielle Aufgaben abzuarbeiten. „Es ist wichtig, nicht nur den Standardeinsatz zu trainieren, sondern einmal im Jahr auch koordiniert mit anderen Feuerwehren Hand in Hand zu arbeiten“, sagte Meier.


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