20. Westerkappelner Nachtflohmarkt Schnäppchenjagd mit Tradition in Westerkappeln

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Gut besucht: Zahlreiche Menschen kamen am Freitag zur AWO-Kindertagestätte in Westerkappeln, um an den Ständen etwa günstig Kinderkleidung, Bücher und Spielsachen zu kaufen.Foto: Araann J. ChristophGut besucht: Zahlreiche Menschen kamen am Freitag zur AWO-Kindertagestätte in Westerkappeln, um an den Ständen etwa günstig Kinderkleidung, Bücher und Spielsachen zu kaufen.Foto: Araann J. Christoph

ajc Westerkappeln. Inzwischen ist er in der Gemeinde schon zur Tradition geworden: Der Westerkappelner Nachtflohmarkt in der AWO-Kindertagesstätte Am erschienen am Freitag wieder Hunderte Schnäppchenjäger.

Seit 13 Jahren gibt es den Flohmarkt schon. Fand er zunächst nur einmal pro Jahr statt, gibt es mittlerweile zwei Termine jährlich, und zwar im Frühling und im Herbst. Viele Wiederholungstäter kommen an diesen Terminen stets zum Kaufen und Verkaufen in die Kita, weiß Leiterin Elke Ursinus. Allerdings wird beim Nachtflohmarkt nicht nur gefeilscht.

Viele würden auch die Gelegenheit nutzen, einfach wieder ihren alten Kindergarten zu besuchen, andere kämen her, um mal wieder Bekannte zu treffen und sich bei einer „Häckselwurst“ mit Brötchen zu unterhalten. „Die Stimmung ist immer gut und es ist eine gewisse Gemütlichkeit“, sagt Ursinus. Genau dieses familiäre Gefühl sei das, was den Charme des Flohmarktes ausmache.

Auch seien das eigene „Logo“ und die Idee des „Originals“ Gründe, weshalb der Flohmarkt so beliebt ist. Es sei der „Westerkappelner Nachtflohmarkt“, organisiert von Leuten aus der Gemeinde. Der Wiedererkennungswert sei daher hoch, erklären sich Ursinus und Saskia Böhlke, Vorsitzende des Fördervereins „Freunde der AWO-Kita“ die Popularität der Veranstaltung. Die Beliebtheit des Flohmarktes spiegelte sich auch in den Besucherzahlen wieder. Am Abend gab es in den Räumen der Kindertagesstätte teilweise kaum noch Platz, um sich zu bewegen. „Es ist ein Kommen und Gehen, zwischenzeitlich gibt es richtig Stau“, meint auch Saskia Böhlke.

50 Stände gab es in diesem Jahr wieder. Verkauft wurden an ihnen Kinderkleidung, Spielsachen und Kuscheltiere, aber auch CDs, DVDs, Brettspiele und Bücher wurden feilgeboten. Viele der Flohmarktbesucher würden sogar von weiter weg, also aus Wallenhorst oder Osnabrück, extra nach Westerkappeln kommen, berichtet Ursinus.

Wie auch in den Jahren zuvor geht der Erlös des Wurstverkaufs an den Förderverein, der mit dem Geld eine Holzwerkstatt auf dem Spielplatz aufbauen will.


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