Rückkehr an alte Wirkungsstätte Westerkappeln holt Trainer Sparenberg

Von Thomas Wägener

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Markus Sparenberg kehrt zur Westfalia Westerkappeln zurück. Foto: Rolf GrundkeMarkus Sparenberg kehrt zur Westfalia Westerkappeln zurück. Foto: Rolf Grundke

Westerkappeln. Markus Sparenberg wird in der kommenden Saison Trainer der ersten Herrenfußballmannschaft von Westfalia Westerkappeln.

Er folgt auf Thomas Engelhardt, der Anfang dieses Jahres seinen Abschied am Saisonende angekündigt hatte. Für Sparenberg ist es eine Rückkehr in die Vergangenheit, denn vor fünf Jahren war er bereits Hauptverantwortlicher der zweiten Mannschaft des Klubs, für den er in der Jugend auch selbst aktiv war.

Erfolg mit Mettingens Zweiter

Sparenbergs aktuelles Team, die Reserve von Eintracht Mettingen, hat jüngst die Tabellenführung in der Kreisliga B1 übernommen und darf sich daher ernsthafte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Davor war der künftige Westfalia-Coach drei Jahre lang für die erste Mannschaft des SV Dickenberg tätig.

Westerkappelns Fußballobmann Ralf Munsberg ist froh, für die kommende Saison auf der Trainerposition nun Klarheit zu haben. „Markus hat bei seinen vorherigen Trainerstationen Erfahrung gesammelt und sich weiterentwickelt.“ Auch der aktuelle Erfolg von Mettingen II sei ein Indiz dafür.

Für Sparenberg ist der Verein Westfalia Westerkappeln „nach wie vor eine gute Adresse im Kreis.“ Der Rückkehrer sieht es als „interessante Herausforderung an, in Westerkappeln eine neue Mannschaft aufzubauen und junge Talente aus der Jugend zu integrieren.“ Er wolle langfristig dort tätig sein und Schritt für Schritt das Team weiterentwickeln. „Mein Ziel ist es, die Spieler besser zu machen und ein Team zu formen“, macht er deutlich. Die nötige Lockerheit dürfe dabei aber nicht zu kurz kommen.

Wiedersehen mit „alten Weggefährten“

Aufgrund seiner Westerkappelner Vergangenheit kennt Sparenberg noch viele Verantwortliche sowie einige Spieler im Klub. Auch das sei ein Grund gewesen, ihn zu verpflichten, bekräftigt Munsberg.

Der Kontakt nach Westerkappeln sei auch während seiner Zeit als Trainer anderer Vereine nie abgebrochen, sagt der künftige Westfalia-Coach, der sich auch mit dem aktuellen Trainer Thomas Engelhardt ausgetauscht hat. Dieser habe ihn in der Entscheidung bestärkt, nach Westerkappeln zurückzukehren, berichtet Sparenberg.

Mit Michael Twiehaus, dem Trainer der zweiten Mannschaft der Westfalia sowie mit dessen Co-Trainer Tobias Borgmann, die laut Munsberg auch in der kommenden Saison im Amt bleiben, verbindet Westerkappelns künftigen Coach sogar eine gemeinsame Vergangenheit, denn beide habe er schon trainiert, berichtet Sparenberg, für den ein gutes Verhältnis zwischen erster und zweiter Mannschaft ein wichtiger Faktor ist. Positiv bewertet er darüber hinaus den geplanten neuen Kunstrasenplatz. Dadurch würden sich neue Möglichkeiten eröffnen.

Bevor ab Sommer dann die neue Aufgabe ansteht, will der Trainer mit seinem aktuellen Verein Mettingen II um den Aufstieg in die Kreisliga A mitspielen. Die Chancen auf Platz zwei, der am Saisonende ein Relegationsspiel gegen den Zweiten der Kreisliga B2 um den Platz in der höheren Liga einbringen würde, seien gut. Dies wäre ein großer Erfolg, sagt Sparenberg, der sich besonders über ein Duell mit seiner ehemaligen Mannschaft SV Dickenberg freuen würde, der aktuell Tabellendritter der Kreisliga B2 ist.


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