Teufel und Matrosen tanzen Seit an Seit Frauen aus St. Margaretha Westerkappeln feiern Karneval


ajc Westerkappeln. Wild ging es beim diesjährigen Karneval der Frauengruppen von St. Margaretha zu.

Rund 45 Frauen waren der Einladung gefolgt und in bunten Kostümen im Reinhildishaus in Westerkappeln zusammengekommen. Punkt 19.11 Uhr begrüßte Organisatorin Ulla Weidler die Närrinnen.

Zu eingängigen Schlagern tanzten Teufel neben Marienkäfer und Matrosen. Natürlich kam es nicht selten zum „Kappeln Helau“ und danach zu einer Aufzählung der beiden Gemeinden Westerkappeln und Lotte sowie deren Ortsteile wie Wersen und Halen. Auch Bissendorf und Hörstel kamen in der Aufzählung vor, denn auch aus diesen Gemeinden waren Frauen zu der Karnevalsfeier gekommen.

Zwischen den Tanzeinlagen gab es Büttenreden von Petra Schmitz, Mechthild Schulz, Daniela Krause und Irmgard Heidemann. Schulz, die an dem Tag auch ihren Geburtstag feierte, machte den Auftakt. Sie hatte ihre Büttenrede rund um das alljährliche Chaos an Geburtstagen verfasst und beschrieb gekonnt das mehr oder minder beliebte Auftauchen von Gratulanten und Verwandten. Ihre wiederkehrende Pointe: „Mein lieber Mann, ist das ein Scheiß“, sagten die Frauen im Publikum im Chor mit, was für manche Lacher sorgte.

Mit einem „Fiets“, plattdeutsch für Fahrrad, kam Irmgard Heidemann ins Pfarrheim geradelt. Ihre Büttenrede, in der sie die Männerwelt und auch die Niedersachsen auf die Schippe nahm, sorgte für herzhafte Lacher im Publikum.

Erneut waren auch geflüchtete Frauen eingeladen, beim Karneval mitzumachen. Finanziell unterstützt wurde dies wieder vom Westerkappelner Flüchtlingshilfeverein Wabe. Die ausgelassene Feier mit Kostümen und Musik sei eine gute Gelegenheit, Vorurteile abzubauen, betonte Daniela Krause. „Und es ist eine gute Möglichkeit, sich kennenzulernen“.